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Aktuelle Nachrichten 29.01 — Bolivien erkennt Gebärdensprache an

Herzlich willkommen zu den aktuellen Nachrichten! Wir starten mit einer großen Nachricht für die Gehörlosen-Community: Bolivien hat seine Gebärdensprache offiziell anerkannt! Weiter geht’s mit einem Dorf in Sizilien, das bald wegrutschen könnte, eine Ermittlung gegen 12 Justizwachen und dem heutigen Tag des Blindenführhundes.

 

*Alternativlink zum Video: YouTube

 

Der WFD berichtet von einem großen Erfolg: der südamerikanische Staat Bolivien hat seine Gebärdensprache LSB offiziell anerkannt! Mit dieser Anerkennung können gehörlose Personen in Bolivien können gehörlose Menschen in Bolivien ihre Sprachrechte anfordern. Seit 2009 ist LSB als Kommunikationsmittel anerkannt, aber jetzt ist sie eine offizielle Sprache in Bolivien. Wir gratulieren!

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In Sizilien bedroht ein Erdrutsch seit dem Wochenende die Kleinstadt Niscemi. Die Lage verschlechtert sich immer mehr. Ein Teil der Stadt steht am Abgrund und droht abzurutschen. Über 1.500 Menschen mussten inzwischen ihre Häuser verlassen. Viele davon werden auch nicht zurückkehren können. Für diese Menschen soll ein Plan gemacht werden. Durch den Erdrutsch entstand ein 4 Kilometer langer Spalt. Auf Bildern sah man Wohnhäuser, die direkt am Abhang standen.

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In der Justizanstalt Hirtenberg in Niederösterreich ist im vergangenen Dezember ein Insasse bei einem Häftlingstransport gestorben. Es besteht der Verdacht, dass er davor von Justizwache-Beamten misshandelt worden ist. Das schrieb jetzt die Wochenzeitung „Falter“. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt ermittelt jetzt gegen 12 Justizwache-Beamte.

Der Häftling war psychisch krank und sollte in eine psychiatrische Abteilung von einem Spital gebracht werden. Der Mann wehrte sich aber laut „Falter“ gegen den Transport. Es gab eine Rauferei mit den Justizwache-Beamten. Dabei wurde der Häftling schwer verletzt. Er starb wenig später im Spital.

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Heute ist der Tag des Blindenführhundes! Blindenführhunde gehören zur Kategorie der Assistenzhunde. Sie werden speziell ausgebildet, um Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung zu unterstützen. Diese Assistenz ermöglicht blinden und sehbeeinträchtigten Menschen mehr Selbstständigkeit und Mobilität.

Wichtig: Blindenführhunde sind keine Haustiere. Man sollte sie bei der Arbeit nicht stören oder ablenken.

 

Quellen: APA / WFD / Österreichischer Behindertenrat

Foto/Video Credits: WFD – Instagram / APA / Adobe Canva / Gebärdenwelt.tv
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