Herzlich willkommen zu den aktuellen Nachrichten! Unsere Themen heute: Ein Krankenhaus im Gaza-Streifen wurde von Israel angegriffen, der Taifun “Kajiki” hat in Vietnam gewütet, die Weißstörche verlassen jetzt Österreich und in Salzburg wurden Spenden für die HIV– und Aids-Forschung gesammelt.
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Bei einem israelischen Angriff auf ein Krankenhaus im Gaza-Streifen sind am Montag mindestens 19 Menschen getötet worden. Das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium sprach von 20 Toten. Der 2. Angriff passierte laut Augenzeugen, nachdem Rettungskräfte, Journalist:innen und andere Menschen nach dem ersten Angriff zum Spital geeilt waren.
Unter den Toten sind 5 Journalisten. Sie arbeiteten für die Nachrichtenagenturen AP und Reuters und den arabischen Nachrichten-Sender Al-Jazeera. Laut Informationen des Komitees zum Schutz von Journalisten wurden seit Beginn des Gaza-Kriegs vor knapp zwei Jahren fast 200 Journalist:innen getötet, die meisten davon Palästinenser.
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Am Montag ist der Taifun “Kajiki” auf die Küste des asiatischen Landes Vietnam getroffen. Ein Taifun ist ein sehr starker Wirbelsturm mit viel Regen und heftigen Winden. Durch den Regen gibt es oft auch Überschwemmungen. Der Taifun hat im Zentrum und Norden Vietnams mindestens drei Menschen das Leben gekostet und zehn weitere verletzt. Das vietnamesische Krisenmanagement hat mitgeteilt, dass nach ersten Erkenntnissen mehr als 6.000 Häuser beschädigt wurden. Taifun „Kajiki” erreichte Windgeschwindigkeiten von mehr als 130 km/h.
Im Vorfeld wurden 300.000 Menschen dazu aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. In vielen Gebieten wurde der Schiffs-Verkehr eingestellt. Auch Flüge fielen aus. Taifun „Kajiki“ ist mittlerweile zu einem tropischen Tiefdruckgebiet abgeschwächt, aber die Behörden warnen vor weiteren Sturzfluten und Erdrutschen, weil es noch viel regnen soll.
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In Österreich brüten rund 600 Weißstorch-Paare. Sie verlassen nun Österreich und fliegen zum Überwintern in den Süden. Auch die im Frühling geborenen Jungtiere fliegen zum Überwintern weg. Sie verlassen im Juli erstmals das Nest, kehren aber wieder zurück. Im August müssen sie selbstständig werden.
Die meisten Zugvögel wissen von Geburt an, wohin sie im Winter fliegen. Zugvögel werden so genannt, weil sie ziehen, also fliegen, im Herbst in wärmere Gebiete. Viele fliegen in den Westen von Afrika. Manche überwintern im Süden Europas und einige bleiben in Österreich. Im Burgenland gibt es mit 150 Weißstorch-Paaren die meisten Störche in ganz Österreich.
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Am Sonntagabend fand in Salzburg die amfAR-Gala statt. Die Foundation for Aids Research ist eine internationale Organisation. Man kürzt sie mit amfAR ab. Die amfAR sammelt Geld für die HIV- und Aids-Forschung. Ist ein Mensch HIV-positiv, so trägt er das HI-Virus in sich. Dieses Virus kann die Krankheit Aids auslösen. Bei dieser Krankheit wird das Immunsystem vom Körper geschwächt. Das heißt, der Körper kann sich gegen andere Krankheiten schwerer schützen.
Bei der amfAR-Gala gibt es auch immer eine Versteigerung. Bei der Gala in Salzburg kam dabei eine halbe Million Euro zusammen. Es war die erste amfAR-Gala, die in Österreich veranstaltet wurde.
(Red, APA, Orf.at)
