Herzlich willkommen zu den aktuellen Nachrichten! Nach dem Casting für Gebärdensprach-Performer:innen hat der ORF die ersten Zusagen erteilt. Bis Ende dieser Woche sollte das Team fix sein. Weiter geht’s mit Kritik an die Tiroler Schützen, schweren Unwettern im Mittelmeerraum und einem ausgestorbenen Wollnashorn im Wolfsbauch.
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Letzte Woche hat der ORF ein Casting für Gebärdensprach-Performer:innen beim Eurovision Song Contest veranstaltet. Wie viele von den 13 Kandidat:innen aus Österreich und Deutschland aufgenommen werden ist noch nicht entschieden, aber die ersten Zusagen sind schon erteilt worden. Sobald die Liste fix ist, werden wir darüber berichten.
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Bei den Tiroler Schützen dürfen auch in Zukunft keine Frauen mit Gewehren mitmarschieren. Das ist das Ergebnis einer geheimen Briefwahl. Dabei haben knapp 87 Prozent von den Mitgliedern dagegen gestimmt, dass auch Frauen mit Waffen bei den Schützen mitmachen dürfen. Die SPÖ, NEOS und die Grünen kritisierten das Ergebnis der Abstimmung. Thomas Saurer ist der Landes-Kommandant der Tiroler Schützen. Er sagte nach der Abstimmung, dass Frauen trotzdem wichtig für die Vereinigung sind.
Die Tiroler Schützen sind eine sehr bekannte Vereinigung in Tirol. Sie gehören seit mehreren Jahrhunderten zum Brauchtum und zur Tradition in Tirol.
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Der Mittelmeerraum ist von schweren Unwettern getroffen worden. In Tunesien sind durch heftige Regenfälle mindestens 4 Menschen gestorben. In mehreren Orten versuchten Helfer, Wasser aus Wohngebieten zu pumpen. In Griechenland ist es ebenfalls zu schweren Unwettern gekommen. Es kam zu extremen Regenfällen und in einigen Gebieten sogar zu starkem Schneefall. Im Ionischen Meer zwischen Griechenland und Süditalien wurden Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h gemessen. Auf Sizilien hat es mehrere Evakuierungen gegeben.
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Brisante Meldung aus der Eiszeit: In Sibirien wurde ein Wolfsjunges gefunden, das seit 14.400 Jahren im Permafrost eingefroren war. In seinem Bauch fanden Forschende Überreste von einem anderen Tier. Diese Fleischreste waren so gut erhalten, dass Wissenschaftler:innen das vollständige Genom von einem sogenannten Wollnashorn rekonstruieren konnten – das ist erstmals gelungen.
Das Wollnashorn ist vor etwa 14.000 Jahren ausgestorben, das gefundene Tier war also eines der letzten seiner Art. Mithilfe dieses Fundes konnten Wissenschaftler:innen feststellen, dass Wollnashörner wahrscheinlich aufgrund rascher Umweltveränderungen, nicht wegen Menschen, ausgestorben sind.
Quellen: APA / „Genome Shows no Recent Inbreeding in Near-Extinction Woolly Rhinoceros Sample Found in Ancient Wolf’s Stomach„
