Herzlich willkommen zu den aktuellen Nachrichten! Unsere Themen heute: In genau einer Woche findet die Deaf Tech Konferenz in Wien statt. Die European Union of the Deaf hat einen neuen Vorstand gewählt. Wir haben auch Neuigkeiten zu einem neuen österreichischen Gasfeld und zu sinkenden Geburten in Österreich.
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Nächste Woche beginnt die erste internationale Konferenz für Gehörlosen-Technologien in Wien. Die sogenannte „Deaf Tech“ findet am 26. und 27. Mai statt. Personen und Organisationen werden eingeladen, ihre Forschung und Entwicklungen in diesem Bereich zu präsentieren. Am Programm stehen Diskussion zu Themen wie Social-Media, Live-Untertitelung, KI, Avataren, usw. Die Konferenz wird von einer Gruppe von gehörlosen Forscher:innen organisiert und findet ausschließlich in International Sign statt. Es werden auch einige wissenschaftlichen Arbeiten präsentiert, hier wird die österreichische Gehörlosen-Community und die TU vertreten.
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Die EUD hat bei ihrer Generalversammlung am 15. und 16. Mai einen neuen Vorstand gewählt. EUD steht für European Union of the Deaf und vertritt gehörlose Menschen in der EU. Mitglieder sind die nationalen Gehörlosenverbände, wie z.B. der ÖGLB. Die neue Präsidentin heißt Sofia Isari aus Griechenland. Sie wird das neue Team bis 2030 leiten.
Im neuen EUD Vorstand:
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Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat am Montag die Arbeit auf einem neuen Gasfeld begonnen. Das neue Gasfeld liegt in Wittau in Niederösterreich. Es ist das größte Gas-Vorkommen in Österreich seit 40 Jahren. Es soll in der ersten Phase den Bedarf von rund 100.000 Haushalten decken.
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In Österreich kommen immer weniger Babys auf die Welt. Man sagt dazu auch Geburten-Rückgang. Im Durchschnitt bekommt jede Frau bzw. jedes Elternpaar nur 1,29 Kinder. Zum Vergleich: 2021 lag dieser Wert bei 1,48. Um die Bevölkerung ohne Zuwanderung stabil zu halten, bräuchte es 2,1 Kinder pro Frau. Fast 20% von den jungen Frauen wollen kinderlos bleiben. Es gibt viele vermutete Gründe für diese beiden Entwicklung: z.B. Sorgen um die Zukunft, mangelnde Kinderbetreuung, mögliche Einschränkungen in der Karriere, und steigende Ausgaben. Politisch wird das Thema immer wieder diskutiert, unter anderem, wie man Väter fairer in Karenz und Kinderbetreuung integrieren kann.
