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Aktuelle Nachrichten 12. Juni

Herzlich willkommen zu den aktuellen Nachrichten in ÖGS. Heute berichten wir über die neuesten Entwicklungen rund um den Amoklauf in Graz. In den USA gibt es einen Machtkampf zwischen Präsident Trump und Kaliforniens Gouverneur Newsom, der gegen die harte Abschiebungspolitik protestiert. Außerdem wurde das Programm der Vienna Pride nach dem Amoklauf in Graz angepasst, um den Opfern zu gedenken. Und: der Fußballer Marko Arnautovic verlässt Inter Mailand und hat im Nationalteam noch einmal mit zwei Toren geglänzt.

 

Graz: Polizei informiert über aktuelle Ermittlungen

Bei dem Amoklauf am Borg Dreierschützengasse in Graz sind am Dienstagvormittag insgesamt elf Menschen ums Leben gekommen. Weitere Schwerverletzte werden in drei Grazer Krankenhäusern behandelt, alle Verletzten sind bereits in stabilem Zustand. Ab 14 Uhr tagt der Nationale Sicherheitsrat im Parlament. Dort sollen nicht nur die Hintergründe des Amoklaufs aufgearbeitet, sondern auch Maßnahmen zur Prävention derartiger Taten erarbeitet werden. Die von der Bundesregierung ausgerufene dreitägige Staatstrauer endet heute Donnerstag am Abend. Bis dahin bleibt die österreichische Flagge auf allen öffentlichen Gebäuden auf Halbmast gesetzt. Schlusspunkt ist ein Gedenkgottesdienst im Wiener Stephansdom, bei dem auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und die Regierung erwartet werden Viele unterschiedliche Einrichtungen bieten Hilfe an. Wir haben die wichtigsten Stellen nochmal unten im Text aufgelistet.

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USA: Machtkampf in Kalifornien

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom stellt sich offen gegen US-Präsident Donald Trump und dessen harte Abschiebungspolitik. Newsom kritisiert den Einsatz von Soldaten in Los Angeles als Machtmissbrauch und ruft zu friedlichem Protest auf, während Trump ihn scharf angreift und sogar mit Festnahme droht. Gleichzeitig sorgt die Abschiebung des TikTok-Stars Khaby Lame für Aufsehen: Er musste nach Ablauf seines Visums die USA verlassen und ist einer von vielen, die von Trumps verschärften Einwanderungsregeln betroffen sind. Auch Milliardär Elon Musk geriet in die Schlagzeilen, nachdem er öffentlich bereute, Trump auf seiner Plattform X scharf angegriffen zu haben. Die beiden hatten sich wegen Trumps Steuerpolitik gestritten, doch nun bemühen sich beide Seiten um Versöhnung, da Musk ein wichtiger Unterstützer von Trump ist.

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Pride Parade ändert Programm

Das Programm der Vienna Pride wurde nach dem Amoklauf in Graz angepasst, um den Opfern zu gedenken und aus Respekt vor der landesweiten Trauer. Heute am ersten Tag des Pride Village am Rathausplatz gibt es deshalb keine Musik und keinen Alkohol. Stattdessen findet ein stilles Gedenken mit Trauerreden und einem Lichtermeer statt. Die Veranstalter wollen damit zeigen, dass sie mit den Betroffenen mitfühlen und zusammenstehen. Außerdem gibt es mehr Polizei und neue Sicherheitsmaßnahmen. Trotzdem soll am Samstag die große Regenbogenparade in Wien stattfinden. Start ist um 12 Uhr, es geht einmal rund um die Ringstraße. Es werden mehr als 300.000 Menschen erwartet Die Regenbogenparade ist eine friedliche Demo für mehr Akzeptanz, Respekt und gleiche Rechte für alle – egal, wie jemand liebt oder lebt. Mitmachen können alle, ohne Anmeldung und kostenlos. Nach dem Amoklauf in Graz wurde das Programm angepasst, um die Sicherheit zu erhöhen.

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Marko Arnautovic hört bei Inter auf

Marko Arnautovic spielt nicht mehr für Inter Mailand. Sein Vertrag läuft aus und wird nicht verlängert. Der 36-jährige Stürmer verabschiedete sich mit einem emotionalen Video von Verein und Fans. Er sagte, Inter sei wie eine Familie für ihn gewesen und er werde die Erinnerungen immer behaltenWohin der Wiener Fußballer jetzt wechselt, ist noch offen Nur kurz vor seinem Abschied erzielte Arnautovic im Nationalteam zwei Tore beim 4:0-Sieg gegen San Marino. Damit kommt er auf 41 Länderspieltore und ist nur noch drei Treffer vom österreichischen Rekord entfernt

 

 

Gehörlosenambulanzen: 

https://www.oeglb.at/gehoerlosenambulanzen-in-oesterreich-eine-uebersicht/

Auf psychotherapeuten.at gibt es eine spezialisierte Suche nach Therapeut:innen, die Psychotherapie in Gebärdensprache (ÖGS) anbieten 

Online-Hilfe: 

Helpline des Berufsverbands österreichischer Psychologen: 01/504 80 00, boep.or.at, Beratung am Telefon (Montag bis Freitag 9–16 Uhr) und via E-Mail

Alternativlink: Youtube

Foto/Video Credits: APA / Gebärdenwelt.tv
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