Herzlich willkommen bei den aktuellen Nachrichten! Zum ersten Mal macht US-Präsident Trump mit seinen Strafzöllen einen Rückzieher — seine neuen Zölle werden für 90 Tage ausgesetzt. In Deutschland gibt es einen Koalitionsvertrag, damit steht die neue Regierung und die Aufteilung der Ministerien quasi fix. Die Grünen wollen am 29. Juni einen neuen Parteispitz wählen — ehemalige Klimaministerin Leonore Gewessler will die Führung übernehmen. Und zum Schluss gibt es gute Nachrichten über die Jugend: trotz Krisen und Unsicherheit sind 86 % der Menschen zwischen 16 und 25 Jahren mit ihrem Leben zufrieden.
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Mit seinen Strafzöllen hat US-Präsident Trump mehr oder weniger einen Handelskrieg gegen die ganze Welt angekündigt. Nun gibt es den ersten Rückzieher. Es soll zuerst mal eine Pause von 90 Tagen geben, bis die angekündigten Zölle in Kraft treten. Nur die Zölle gegen China in Höhe von 125 % bleiben aufrecht. Grund für diese Entscheidung war wahrscheinlich internen Druck von amerikanischen Firmen, die in den letzten Tagen historische Verluste erlitten haben.
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Die neue deutsche Regierung steht so gut wie fix. In Deutschland ist vor 6 Wochen der Bundestag gewählt worden. Der Bundestag ist das Parlament von Deutschland. Jetzt haben sich die Parteien Union und SPD auf einen Koalitions-Vertrag geeinigt. Die Union besteht aus den Parteien CDU und CSU. Die Regierungsparteien wollen sich auf Neuerungen bei Migration, Wirtschaft und mehr Verteidigung konzentrieren. Friedrich Merz von der Union ist der designierte Bundeskanzler, aber er muss noch vom Bundestag gewählt werden.
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Leonore Gewessler ist die ehemalige Umwelt-Ministerin von Österreich. Sie ist bei der Partei die Grünen. Sie will die neue Parteichefin der Grünen werden. Derzeit ist Werner Kogler der Parteichef der Grünen, aber er möchte zurücktreten. Am 29. Juni findet in Wien der Bundeskongress der Grünen statt. Da wird die neue Parteiführung gewählt. Kogler unterstützt Gewessler. Er nannte sie immer wieder als Favoritin für seine Nachfolge.
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Trotz Krisen und Unsicherheit ist der Großteil der jungen Menschen in Österreich mit ihrem Leben zufrieden. Das zeigt die Ö3-Jugendstudie 2025. Dafür wurden 28.000 junge Menschen befragt. 86 Prozent der 16-Jährigen bis 25-Jährigen sind mit ihrem Leben zufrieden. 78 Prozent sind mit ihrer Ausbildung oder Arbeit zufrieden. Dennoch ist für fast 2 Drittel der Lehrplan in der Schule zu voll. Jede 4. Jugendliche berichtet von einer schlechten psychischen Verfassung. Die Mehrheit der Jungen zögert aber dabei nicht, Hilfe zu suchen.
