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Aktuelle Nachrichten 08.07: Dolmetscher:in beim Culcha Candela Auftritt von der Bühne verwiesen

Herzlich willkommen bei den aktuellen Nachrichten! Am Programm haben wir heute Neuigkeiten über die schweren Unwetter und über die nationale und internationale Wirtschaft. Wir legen aber gleich los mit unserem Hauptthema.Große Aufregung in der deutschen Gehörlosen-Community nach einem Konzert.

 

*Alternativlink zum Video: YouTube

 

Am Wochenende wurde das Pride-Straßenfest „CSD 2025“  bzw. „ColognePride“ in Köln mit einem inklusiven Konzert gefeiert. Freiwillige Gebärdensprachdolmetscher:innen haben die Auftritte gedolmetscht. Vor dem Auftritt von der Band Culcha Candela wurde die Dolmetschung aber plötzlich von der Bühne verbannt. Laut Veranstalter ist das Verbot nicht von der Band selbst ausgegangen, sondern vom Produktionsteam von der Band. Die Band hingegen behauptet, dass sie nichts damit zu tun hatten. Auf Social Media wird der Vorfall von vielen scharf kritisiert, unter anderem von der Deaf Performerin Cindy Klink.

Erst vor kurzem wurde die Band heftig dafür kritisiert, weil sie einem Fan extrem arrogante Nachrichten direkt geschrieben hat.

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US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass die angedrohten höheren Zölle gegen viele Länder auf der ganzen Welt ab 1. August gelten sollen. Nur wenn die Länder bis dahin Handels-Abkommen mit den USA abschließen, entfallen diese Zölle. In den nächsten Tagen will Trump Briefe an 12 bis 15 Länder verschicken, in denen er diese über neue Zölle informiert. Auch mit der EU verhandelt Trump noch über ein neues Handels-Abkommen.

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Wir bleiben beim Thema Wirtschaft. Österreich hat ein starkes Defizit im Staatsbudget. Heuer liegt das Defizit bei 4,7% von dem Bruttoinlandsprodukt (BIP). Laut EU-Regeln darf es aber maximal 3 % sein. Heute wird der Finanzrat von der EU entscheiden, ob die EU ein Defizitverfahren gegen Österreich einleitet. Damit gibt die EU-Kommission vor, wie diese Verschuldung abzubauen ist. Laut Finanzminister Marterbauer wird es keinen Imageschaden oder andere Probleme auf den Finanzmärkten für Österreich geben. Mit dem aktuellen Sparplan ist man bereits „auf einem guten Weg“ — härtere Maßnahmen sind also nicht zu erwarten.

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In der Nacht auf Montag ist es durch Unwetter in Niederösterreich zu 170 Feuerwehreinsätzen gekommen. Die meisten Einsätze gab es wegen Sturmschäden. Die Bezirke Baden, Mistelbach, Gänserndorf, Korneuburg und Mödling waren besonders betroffen. In Baden wurden zum Beispiel ein Gastro-Zelt und einige Blech-Dächer weggeschleudert und Bäume stürzten um. Verletzt wurde niemand. Weitere Gewitter sind heute und morgen im Westen und Süden zu erwarten.

Foto/Video Credits: Krd / Instagram – Culcha Candela, Cologneprideofficial, Cindy Klink /APA / Bundesministerium für Finanz / Geosphere / Gebärdenwelt.tv
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