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Aktuelle Nachrichten 03.06

Herzlich willkommen zu den aktuellen Nachrichten. Immer Ärger mit Trump heißt es seit diesem Jahr fast täglich. Nun klagt der amerikanische Gehörlosenverband den US -Präsidenten, denn: Trump hat die Gebärdensprachendolmetscher bei Pressekonferenzen verbannt.
Gute Neuigkeiten gibt’s dafür aus Aserbajdschan, das Land am Kaspischen Meer hat die Gebärdensprache als Kommunikationsmittel offiziell anerkannt. Die EU will Klimaziele aufweichen, und der ehemalige Finanzminister Karl–Heinz Grasser hat seine Haft angetreten.

 

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Seit Januar 2025 zeigt das Weiße Haus keine Gebärdensprachdolmetscher: innen mehr bei Pressekonferenzen. Der US – Gehörlosenverband NAD hat deshalb Klage eingereicht. Er sieht darin eine Diskriminierung gehörloser Menschen. Früher waren Dolmetscher: innen bei allen Briefings sichtbar – besonders unter Präsident Biden. Mit Trumps Rückkehr endete das. Die NAD verlangt, dass Gebärdensprache wieder regelmäßig eingesetzt wird, damit auch schwerhörige und gehörlose Menschen Zugang zu wichtigen Infos und dem politischen Geschehen haben.

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In Aserbaidschan ist Gebärdensprache nun offiziell als Kommunikationsmittel anerkannt worden. Dies wurde durch eine Gesetzesänderung erreicht. Das staatliche Fernsehen ist nun verpflichtet, seine Hauptnachrichtensendungen mit Gebärdensprachdolmetschern zu versehen. Zudem sollen Untertitel für audiovisuelle Inhalte gefördert werden. Diese Maßnahmen stärken die Rechte gehörloser Menschen in Aserbaidschan und verbessern ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

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Die EU-Kommission will beim Klimaziel für 2040 internationale CO₂-Gutschriften erlauben. So soll es für EU-Länder leichter werden, das Ziel von 90 % weniger Emissionen, verglichen mit 1990, zu erreichen. Auch könnten einzelne Länder selbst wählen, welche Industrien wie viel CO₂ einsparen müssen. Der Grund: Einige Länder sorgen sich um Kosten und Wirtschaft. Die Kommission hofft, mit diesem Vorschlag mehr Zustimmung zu bekommen. Allerdings stoßen diese Pläne auf deutliche Kritik von Wissenschaftler: innen und Umweltorganisationen.

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Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat am Montag in Innsbruck seine Haft angetreten. Er wurde im BUWOG-Korruptionsfall zu vier Jahren verurteilt. Der Prozess dauerte über 15 Jahre. Es ging um den Verkauf von Bundeswohnungen, bei dem Grasser und seine Vertrauten Millionen an Provision kassierten. Grasser hat 21 Millionen Euro Schulden und ist in Privatinsolvenz. Er will vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen, doch das ändert nichts an seiner Haft.

 

Alternativlink: Youtube

Foto/Video Credits: APA / Gebärdenwelt.tv
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