Die EU verschenkt über 35.000 Interrail-Tickets, US-Präsident Donald Trump verhängt neue Strafzölle, eine Marathonrede im US Senat bricht alle Rekorde, und in Wien hat es einen Sensationsfund gegeben. Aber der Reihe nach:
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Die EU verschenkt mehr als 35.000 Zugtickets an junge Europäer. Mit den Zugtickets können die Jugendlichen dann 30 Tage lang quer durch Europa reisen. Bewerbungsfrist ist der 16. April, die Teilnehmer:innen müssen 18 Jahre alt sein und ein Quiz beantworten. Auch manche Nicht Eu-Staaten wie Serbien oder die Türkei dürfen mitmachen.
Jugendliche mit einer Behinderung oder gesundheitlichen Problemen können eine Begleitperson mitnehmen. Das Programm findet jedes Jahr 2 Mal statt. Letzten Herbst hatten sich mehr als 135.000 junge Menschen beworben – somit stehen die Chancen recht gut.
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US-Präsident Donald Trump setzt seine Handelspolitik mit Strafzölle fort. Es wirkt aber mehr wie ein Handelskrieg gegen fast die ganze Welt. Alle Produkte aus der EU bekommen einen Zoll von 20 %. Chinesische Produkte sogar mit 54%. Viele Länder werden einen ähnlichen Zoll gegen amerikanische Produkte einführen. Für Konsumenten auf allen Seiten bedeutet das, dass ausländische Produkte künftig teurer werden. Ökonomen befürchten globale Rezessionen. Gegen Russland gibt es keinen neuen Zoll.
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Der demokratische Senator Cory Booker hat im US-Senat einen Rekord gebrochen. Er hielt eine 25 Stunden und 5 Minuten lange Rede. Am Ende bekam der Senator viel Applaus. Er brach damit einen Rekord aus dem Jahre 1957. Mit diesem Kraftakt will er ein Zeichen gegen das radikale Vorgehen der Regierung von Donald Trump setzen.
In den USA darf ein Senator so lange sprechen, wie er will. Dabei muss er aber die ganze Zeit stehen und darf nur kurze Pausen machen.
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Wiens Geschichte muss vielleicht neu geschrieben werden. Das meinen jedenfalls die Experten im Wien Museum gestern bei einer Pressekonferenz. Der Sensationsfund: ein Massengrab aus der Römerzeit. Dieses fand man bei der Renovierung eines Simmeringer Sportplatzes im Herbst. Die eilig vergrabenen Überreste von rund 150 Männern weisen auf heftige Kampfhandlungen hin. Wahrscheinlichster Zeitpunkt: Das Jahr 92 nach Christus.
Der Fund verändert auch, was man historisch über Wien weiß. Eine erste Ausstellung wird es wahrscheinlich erst in rund 2 Jahren geben, im “Römermuseum” am Hohen Markt.
