Herzlich willkommen zu den aktuellen Nachrichten! Unsere Meldungen heute: Skandal bei WM! Trump interveniert wegen gesperrtem Spieler, die USA verlieren trotzdem gegen Belgien. Untersuchung zeigt viele Mängel beim Strafvollzug in Österreich. Konferenz zum Schutz vor Gewalt für behinderte Menschen in Wien geplant, und das Programm für Edinburgh Deaf Festival wurde vorgestellt.
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Wir beginnen unseren Nachrichtenüberblick wieder mal mit Trump. Diesmal geht’s aber ausnahmsweise nicht um Politik. Der US-Präsident hat FIFA Chef Giovanni Infantino angerufen. Er wollte, dass der gesperrte US Stürmer Folarin Balogun doch gegen Belgien antreten darf – mit Erfolg. Das sorgt nun für große Aufregung in der Fußballwelt. Sogar der Europäische Fußballverband sprach von einer roten Linie, die überschritten wurde. Nun wird der Rücktritt von Infantino gefordert. Der betont allerdings, dass alles regelkonform abgelaufen ist. Immerhin hat Belgien gegen die USA 4:1 gewonnen und somit den Gastgeber aus dem Turnier gekickt.
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Der Tod eines Häftlings in einem Gefängnis in Niederösterreich hat im Dezember für viele Schlagzeilen gesorgt. Justizministerin Anna Sporrer hat deshalb eine Untersuchung von Experten gestartet. Diese Experten haben jetzt ihren Bericht vorgelegt. Sie haben viele Mängel im Strafvollzug gefunden. Das betrifft die Gefängnisse und auch Krankenhäuser, wo psychisch kranke Häftlinge versorgt werden. Die Experten haben in ihrem Bericht 78 Empfehlungen abgegeben. Sie fordern eine deutliche Verbesserung. Ministerin Sporrer will das jetzt so rasch wie möglich umsetzen.
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Vorgestern vor 30 Jahren blockierten Aktivistinnen im Rollstuhl einen Bus in Wien, um für Barrierefreiheit zu kämpfen. 2 Jahre später fuhr der erste rollstuhltaugliche Bus. Gestern vor 21 Jahren hat der Nationalrat die Anerkennung der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS) beschlossen. Auch hier mussten erst Menschen dafür kämpfen. Doch der Einsatz für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung geht weiter. Dann Menschen mit Behinderungen erleben öfter Gewalt als andere Menschen. Dabei verpflichtet sich Österreich mit Artikel 16 der UN-Behindertenrechtskonvention, Menschen mit Behinderungen wirksam vor Gewalt zu schützen. Doch wie kann dieses Recht in der Praxis umg esetzt werden? Zu diesem Thema organisiert der Österreichische Behindertenrat am 8. Oktober eine Konferenz in Wien. Dort sprechen Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Gewaltschutz über die Ursachen von Gewalt und darüber, wie Menschen mit Behinderungen besser geschützt werden können. Ziel der Konferenz sind konkrete Maßnahmen für mehr Schutz und Selbstbestimmung. Die Veranstaltung ist kostenlos und kann vor Ort oder online besucht werden. Sie richtet sich an Menschen mit Behinderungen, Fachkräfte und alle Interessierten. Die Konferenz ist barrierefrei, unter anderem mit Österreichischer Gebärdensprache und Schriftdolmetschung. Den Link dazu findet ihr unten im Beitragstext
https://www.behindertenrat.at/aktuelles/veranstaltungen/fachkonferenz-2026-gewalt/
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Wer im August Urlaub hat, sollte nach Schottland reisen. Das Edinburgh Deaf Festival hat sein Programm präsentiert. Es findet vom 7. bis 16. August statt. Es ist die bisher größte Ausgabe des Festivals. Es gibt mehr als 80 Veranstaltungen. Dazu gehören Theater, Comedy, Tanz, Workshops, Vorträge und Angebote für Familien. Das Festival zeigt die Kultur, Sprache und Geschichte gehörloser Menschen. Es soll gehörlose und hörende Menschen zusammenbringen. Alle Veranstaltungen sind barrierefrei. Wir haben das Festival im Text verlinkt.
https://edinburghdeaffestival.com/
Credits: APA / Gebärdenwelt.tv / Österreichischer Behindertenrat / Edinburgh Deaf Festival
