Herzlich willkommen zu den aktuellen Nachrichten! Am späten Abend hat die Regierung gestern seinen Budgetplan für die nächsten zwei Jahren angekündigt. Der Staat muss in vielen Bereichen noch sparen, wir fassen zusammen. Sparen ist auch ein Thema bei der FIFA-Fußball-WM: eine Karte kann bis zu 2 Millionen Euro kosten. In Graz-Umgebung kämpft man gegen einen Waldbrand.
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Sparen und umschichten: so kann man den neuen Budgetplan für die kommenden zwei Jahre zusammenfassen. Die Regierungskoalition von ÖVP, SPÖ und NEOS hat gestern die Eckpunkte präsentiert. Der Staat gibt noch immer mehr Geld aus, als er einnimmt. Gleichzeitig will die Regierung neue Maßnahmen setzen. Insgesamt fehlen bis 2028 5,1 Milliarden Euro. Einzelheiten werden noch in den Ministerien verhandelt. Sparpotenzial gibt es bei Pensionen und beim Familienbonus. Firmen mit hohem Gewinn sollen mehr zahlen. Ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr ist auch geplant.
Die größte Änderung betrifft die Lohnnebenkosten. Das sind Abgaben, die der Arbeitgeber direkt an den Staat zahlt. In Österreich sind diese Kosten relativ hoch: Fast 30 % des Bruttolohns werden zusätzlich abgeführt. Dieses Geld finanziert vieles, zum Beispiel die Pensions- und Arbeitslosenversicherung oder Sonderzahlungen wie das Weihnachtsgeld. Diese Abgaben werden um 1% versenkt. Das ist für Arbeitgeber eine Entlastung, kostet den Staat aber rund 2 Milliarden Euro.
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Von 11.Juni bis 19. Juli findet die Fußball-WM statt. Gespielt wird in den USA, Mexiko und Kanada. Für die Fans wird dieses Turnier besonders teuer sein: Für das Finale werden Karten um bis zu 2 Millionen Euro gehandelt. Diese Preise entstehen, weil Personen ihre Tickets zu einem beliebigen Preis verkaufen dürfen.
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Seit Samstag wütet ein Waldbrand in der Nähe von Graz. Bei der Ortschaft Eisbach-Rhein brennen noch rund 50 Hektar. Hubschrauber sind noch immer dauern in Einsatz, weil weitere kleine Brände immer wieder ausbrechen.
