Herzlich willkommen zu den aktuellen Nachrichten! Unsere Themen heute: Die World Federation of the Deaf wird heuer 75 Jahre und sucht jetzt einen neuen Gebärdennamen. Ein Kärntner Arzt steht nach dem Tod von zwei Patienten vor Gericht. Nach starker Kritik am Förderstopp wird die Opferschutzstelle ZARA doch weitergefördert. Verbringen wir zu viel Zeit am Handy? In Wien gibt es jetzt ein Kaffeehaus mit Digital-Verbot.
*Alternativlink zum Video: YouTube
Die WFD feiert heuer ihr 75. Jubiläum. Die WFD vertritt Gebärdensprachen und die Rechte von gehörlosen Menschen auf internationaler Ebene. Passend zu diesem Jubiläum sucht die WFD einen neuen Gebärdennamen, wie Präsident Joseph Murray erklärt:
Die Deadline ist der 30. April. Wäre es nicht schön, wenn der neue Gebärdenname aus Österreich kommt? Als Mitglied könnte der ÖGLB einen Namen vorschlagen. Schick uns deine Vorschläge, und wir besprechen das mit dem ÖGLB. Dafür brauchen wir drei kurze Videos der Gebärde: einmal von vorne, einmal von links und einmal von rechts. Für den Antrag benötigen wir außerdem eine kurze Erklärung. Im Text findest du einen Link zu weiteren Infos, oder du kannst uns direkt schreiben!!
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In Klagenfurt hat am Mittwoch der Prozess gegen einen Arzt aus Kärnten begonnen. Er soll verantwortlich sein für den Tod von 2 Menschen. Es geht um ein 14 Jahre altes Mädchen und um einen Mann. Der Arzt ist angeklagt wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung der körperlichen Gesundheit. Er hat mit pflanzlichen Infusionen gearbeitet. Für die Behandlung der beiden gestorbenen Patienten war das aber nicht geeignet. Laut Anklage hat der Arzt über 6.500 Patienten so behandelt. Der Arzt hat sich nicht schuldig bekannt.
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Am Dienstag haben wir von dem unerwarteten Förderstopp für die Opferschutzstelle ZARA berichtet. Nach starker Kritik wird der Verein bis Jahresende doch weitergefördert, allerdings von Medien- und Frauenministerien. SPÖ-Chef Andreas Babler und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger aus der Regierungskoalition kritisieren die Förderabsage scharf.
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In Wien eröffnet am Samstag ein neues Kaffeehaus. Es wird ein sogenanntes Digital Detox-Cafe sein und hat jedes Wochenende von 10 bis 18 Uhr offen. Das Projekt heißt „Offline Oida“. Bei diesem Kaffeehaus sollen Smartphones, Laptops und Tablets während dem Aufenthalt ausgeschaltet bleiben oder in ein Schließfach gesperrt werden. Stattdessen kann man miteinander reden, Bücher lesen oder Spiele spielen.
Link: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdqIJHL4q2Vo0egMtfpm9RGHAKi4Vzdg91iYHpLw9IeTIcZCA/viewform
