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22.04 Aktuelle Nachrichten Spezial — Papst Franziskus ist verstorben

Herzlich willkommen zu den aktuellen Nachrichten! Papst Franziskus ist am Ostermontag verstorben. Wir blicken kurz auf sein Leben zurück und klären auf, was als nächstes im Vatikan passiert. Laut einem Medienbericht ist die Terrororganisation Hamas bereit, die Kontrolle über den Gazastreifen abzugeben. Zu Ostern hat es einen Waffenstillstand in der Ukraine gegeben. Russischer Präsident Putin spricht zum ersten Mal über direkte Friedensgespräche mit der Ukraine.

 

*Alternativlink zum Video: YouTube

 

Papst Franziskus ist überraschend am Ostermontag verstorben. Am Tag davor hat er den traditionellen Ostersegen noch gesprochen. Der Papst hat schon länger mit gesundheitlichen Problemen gekämpft — unter anderem war er wegen einer Lungenentzündung sehr lang im Krankenhaus. Der Grund für seinen Tod war aber ein Schlaganfall.

Papst Franziskus wurde 88 Jahre alt. Er hat die katholische Kirche seit 2013 geleitet. Er war der allererste südamerikanische Papst. Er galt als demütiger und großzügiger Mann. Als Papst hat er sich besonders für internationalen Frieden, die Unterstützung von armen Menschen und den Klimaschutz eingesetzt. In seiner Amtszeit erhielten Frauen mehr Rechte in der Kirche.

Wie geht es im Vatikan weiter?

Zuerst nimmt die Welt Abschied vom verstorbenen Papst. Er wird am Samstag begraben, aber vorher wird sein Leichnam im Sarg offen gezeigt. Franziskus wird nicht wie üblich im Petersdom begraben, sondern in seiner Lieblingskirche Santa Maria Maggiore. Danach folgen 9 Tage Trauer. Der Vatikan und die Kirche werden von dem sogenannten Kämmerer und drei Kardinälen geführt. Kardinäle sind die ranghöchsten Vertreter der Kirche nach dem Papst. Alle Kardinäle unter 81 Jahren treffen sich zum sogenannten Konklave und wählen aus ihren Reihen einen neuen Papst. Wenn jemand diese Wahl mit einem Zwei-Drittel Mehrheit gewinnt, dann steigt weißer Rauch aus dem Kamin und er wird zum neuen Papst ernannt. Diese Wahl erfolgt über mehrere Durchgänge und dauert in der Regel mehrere Monate. Experten meinen, dass dieses Konklave besonders lang andauern könnte, da es keinen klaren Nachfolger gibt.

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Wir wechseln zum Krieg im Gazastreifen. Laut einem Medienbericht ist die Terrororganisation Hamas bereit, die Regierung an eine palästinensische Behörde abzugeben. Im Westjordanland, dem anderen Teil der palästinensischen Gebiete, ist das bereits der Fall. Diese Übergabe könnte Teil von einem langfristigen Friedensplan werden. Allerdings müssen Israel und die bisherigen palästinensischen Behörden eine genau Einigung noch finden.

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Im Krieg in der Ukraine gibt es ebenfalls neue Entwicklungen. Zum allerersten Mal seit seinem ersten Angriff hat Russlands Präsident Vladimir Putin direkte Gespräche mit der Ukraine erwähnt. Der erste Schritt wäre ein Verbot von Angriffen auf Zivilisten und ziviler Infrastruktur sein. Über Ostern hat es theoretisch einen Waffenstillstand gegeben. Beide Seiten berichten aber, dass die andere Seite trotzdem angegriffen hat. Laut der Ukraine haben russische Soldaten trotzdem rund 3.000 Mal angegriffen.

Foto/Video Credits: APA / Adobe Stock / Jebulon / Gebärdenwelt.tv
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