Skip to content
Play Video

Wann wird etwas zu einer Gewohnheit?

Die Maske ist zurück. Sie gehört langsam aber sicher fix dazu und wenn wir aus dem Haus gehen, Autoschlüssel, Geldbörse, und Handy schon automatisch mitnehmen, dann auch schon bald die Maske! Aber wann setzt der Automatismus ein? Wann wird etwas zur Selbstverständlichkeit und gewöhnen wir uns an Dinge?

Wann gewöhnen wir uns an die Maske? Gute Frage. Wenn wir von einer bewussten Tätigkeit zu einer unbewussten wechseln, dann braucht das Zeit. Das kann von einem halben Jahr bis zu zwei Jahre dauern. Dazu verändert sich etwas im Kopf und zwar in der Steuerzentrale. Die verlagert das „tun“ in die tieferen Zentren des Gehirns, verankert es dort, und es wird dort sozusagen zum „Autopiloten“.

Und weil wir ja Rudeltiere sind, funktioniert das dann so: Wenn es mehrere tun, mache ich es auch und es wird so zur sozialen Norm. Also wird nicht mehr derjenige mit Maske schief angeschaut, sondern der ohne Maske. 80 bis 90 Prozent unseres Alltagslebens machen wir unbewusst – also schon automatisch. Kaffee kochen, Zähne putzen, im Auto anschnallen, Fahrradhelm aufsetzen. Das funktioniert nur über Wiederholungen. Also dieses immer und immer wieder tun automatisiert sich mit der Zeit, und wenn es flutscht und wir uns nicht mehr überwinden müssen dann hat´s „KLICK“ gemacht und es wird zur Gewohnheit. (red)

Quelle: Ö3

Icons made by Eucalyp from www.flaticon.com

und

Icons made by Becris from www.flaticon.com
Foto/Video Credits: Flaticon / Gebärdenwelt
Beitrag teilen
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print
Share on email