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Piko: Ein Pinguin lernt fliegen, 5. Teil

„Woran liegt es, dass manche nicht fliegen können?“, fragte Piko. Pinki antwortete: „Flugvögel haben einen kleinen Körper und dazu große Flügel. Diese Vögel sind meist leichter als die Vögel ohne Flugfähigkeiten. Die Vögel, die nicht fliegen können, nennt man flugunfähige Vögel. Sie haben kleinere Flügel und einen großen Körper, so wie du. Pinguine gehören auch zu den Vögeln!“ „Ich bin ein Vogel!“, rief Piko erfreut. „Ich möchte auch fliegen lernen, unterstützt du mich dabei?“

Wusstet ihr, dass der Pinguin zu den flugunfähigen Vögeln gehört? Und der größte flugunfähige Vogel ist der Vogelstrauß. Er kann bis zu 2,75 Meter groß werden.

Pinki schmunzelte: „Ja, wir schaffen das, ich helfe dir! In 2 bis 3 Tagen fliegst du selbst. Es gibt so viele Arten des Fliegens, da finden wir Passende für dich!“ Piko war sichtlich erfreut, das zu hören: Voller Erwartung kribbelte sein ganzer Bauch. Er stand auf und versuchte es noch einmal von selbst, rannte los, bewegte seine kleinen Flügel, und sprang zur Unterstützung einen kleinen Hügel hinunter. Pinki, der Vogel, schmunzelte: „Fliegen will gelernt sein! Auch für kleine Vogelbabys ist der erste Flugversuch etwas Besonderes. Sie schauen den Eltern zu und lernen von ihnen. Ich bin ein guter Fluglehrer. Denn ich bin ein Meister im Fliegen“, erklärte Pinki. „Morgen Piko, morgen fangen wir mit den Vorbereitungen an! Jetzt bin ich hungrig! Und schau zum Himmel, das Abendrot beginnt bereits. Daher ist es schon zu dunkel dafür.“

Piko schaute zum Himmel. Vor lauter interessiertem Zuhören hatte er die Abenddämmerung übersehen. „Ja, dann morgen.“ Piko ging lachend nach Hause, aß zu Abend und kuschelte sich mit seinen Eltern an seine Lieblingsstelle. Hier schauten sie gemeinsam den tollen Farben des Himmels zu. Piko sah den rötlichen Himmel und die immer kleiner werdende Sonne. Auf der anderen Seite war der Mond bereits erwacht. In dieser Nacht erholte sich der kleine Pinguin sehr. Nach ein paar Stunden war er bereits wach. Er schaute zum Mond und zu den Sternen. Die Wolken zogen vorbei. Er stellte sich vor, wie er von einer watteweichen Wolke zur anderen hüpfte. Bei jedem Sprung wurden seine Flügel in Gedanken größer. Eins, zwei, drei …, bei der vierten Wolke hatte er so große Flügel, dass er fliegen konnte. Er flog zur Erde hinab. Bei dieser Vorstellung schlief er nochmals ein.

Am Freitag, 12. März 2021, erzähle ich Euch den nächsten Teil der Geschichte von Piko!


Piko
Ein Pinguin lernt fliegen
Buch von Bianca Winter
Geschichte von Bianca und Johanna Barbara Winter
Verlag Sternenzauber
leben-im-einklang-mit-der-natur.de
Birnberg 12, D-97900 Eiersheim
korrigiert und überarbeitet von Lisa Fleischmann
Bilder von Judith Mayer Design
Copyright: 2018 (c) Bianca Winter
ISBN 978-3-945063-04-0

Foto/Video Credits: Judith Mayer Design/Verlag Sternenzauber / pexels.com / Pixabay.com / Gebärdenwelt
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