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Piko: ein Pinguin lernt fliegen 14. Teil

Der Papagei kam herbei geflogen und begrüßte Piko und Pinki. Er steckte Bilder von verschiedenen Fluggeräten in den Sand. Ein Bild von Papagei war auch dabei. Hierbei erklärte er: „Wir haben uns überlegt, dass du dein eigenes Fluggerät bekommst. Und das hier sind Bilder von Möglichkeiten, die wir uns gestern überlegt haben!“ (1.) erstens, – von einem Segelflieger, (2.) zweitens, – von einem Hubschrauber, (3.) drittens, – von einem Flugzeug, (4.) und viertens, – von einem Flugzeug, das auf dem Wasser landet.

Wisst ihr was ein Hubschrauber ist? Ein Hubschrauber ist so etwas ähnliches wie ein kleines Flugzeug. Ein Hubschrauber kann auf dem festen Boden, aber auch auf Wasser landen. Der Hubschrauber hat auf dem Dach, und am hinteren Bereich, Propeller. Diese bestehen aus je 4 Flügelblättern. Diese Propeller drehen sich schnell und halten den Hubschrauber stabil, auf dem Dach werden sie durch einzelne Bewegungen für das Losfliegen benutzt. Sie werden auch zum Richtungswechsel gebraucht und zum Steuern verwendet um zu landen.

Er erklärte die unterschiedlichen Flugarten. Und die Besonderheiten der einzelnen Fluggeräte. Und alles, was Piko sonst noch für Fragen dazu stellte. Kurz darauf sagte Regenbogen: „Pinki und ich haben uns für einen Hubschrauber entschieden! Er trägt dich gut durch die Luft. Und ein Hubschrauber kann sehr genau auf einem Punkt landen. Und er ist einfach mit einem Hebel zu bedienen!“ Anschließend sagte Pinki: „Und heute bauen wir deinen Hubschrauber! Sieh her! Hier sind schon einige Materialien dafür.“

Er zeigte Piko all das, was sie mitgebracht hatten. Es lagen jede Menge Bambusholz und Bananenblätter da. Ebenso Schnüre aus Sisal und eine Säge. „Dies brauchen wir, um einen flugfähigen Hubschrauber zu bauen“, bemerkte Regenbogen. „Wo darf ich euch unterstützen?“, fragte Piko. Der Papagei gab Piko die Säge: „Du kannst deinen Sitz bauen! Und hiermit das Holz für ihn zurecht sägen. Du weißt am besten wie er für dich bequem ist.“ „Jaaa“, sagte Piko lachend. „Der Sitz ist leicht für mich. Es wird ein kleiner Stuhl.“

„Die Sitzfläche ganz gemütlich, in Form meines Hinterns. Für die Polsterung des Sitzes nehme ich meine eigenen Daunenfedern. Die sind so schön kuschelig weich“, bemerkte er. Piko fing gleich mit dem Bauen an. Er kannte das Arbeiten mit der Säge von seinem Vater. Denn der kleine Pinguin hatte ihm dabei schon oft zugeschaut und manchmal auch tatkräftig unterstützt. So selbstständig mit der Säge zu arbeiten war ein anderes Gefühl. Piko freute sich darüber. Es ging sehr gut. Und es machte ihm Spaß, seinen Traum vom Fliegen selbst mitzugestalten.

Was bedeutet das Wort „tatkräftig“ denn überhaupt? Es bedeutet mit Kraft etwas tun. Mit viel Kraft eine Tat umsetzen. Jemanden unterstützen. Selbst etwas mit viel Spaß machen.


Piko
Ein Pinguin lernt fliegen
Buch von Bianca Winter
Geschichte von Bianca und Johanna Barbara Winter
Verlag Sternenzauber
leben-im-einklang-mit-der-natur.de
Birnberg 12, D-97900 Eiersheim
korrigiert und überarbeitet von Lisa Fleischmann
Bilder von Judith Mayer Design
Copyright: 2018 (c) Bianca Winter
ISBN 978-3-945063-04-0

Foto/Video Credits: Judith Mayer Design/Verlag Sternenzauber / Gebärdenwelt
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