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Kind hat Wutanfall – was tun? 

11Das Kind fängt plötzlich laut zu schreien an und wird wütend. Wie aus dem Nichts. Die Eltern wissen nicht was gerade passiert ist und warum ihr Kind auf einmal so wütend ist. Zum Glück gibt es auf diesem Gebiet bereits Expert*innen, die nützliche Tipps zur Verfügung stellen:  

Wie kann ich reagieren, wenn mein Kind einen Wutanfall hat? 

  • Gelassenheit: entspannt bleiben, Ruhe bewahren und geduldig abwarten. Wenn das Kind in einem öffentlichen Raum einen Wutanfall hat, geht zusammen in einen ruhigeren Raum, um zu beruhigen. Negative Kommentare und das Einmischen der anderen verunsichern ein Kind nur und auch bei den Eltern schafft es Unruhe. Einfach woanders hingehen und die Gefühle des Kindes ernst nehmen. Dem Kind die Aufmerksamkeit und Liebe geben, die es jetzt gerade braucht.  

 

  • Klare Regeln anstatt vieler Regeln: Bei zu vielen Verboten, die nicht klar sind, kann das Kind sich nicht mehr merken was nun verboten ist und was nicht. Daher lieber weniger Regeln, aber dafür konsequente Ansagen. Wichtig sind hier auch kurze und leicht verständliche Formulierungen.  

 

  • Lass Dein Kind mithelfen: Im Lebensmittelgeschäft oder beim Essen kochen, lass Dein Kind mithelfen und gib ihm leichte Aufgaben, die es beschäftigen. Auch so beruhigt man oder beugt Wutanfälle vor.  

 

  • Atmen und langsam Zählen beruhigt: Eine ruhige Atmung fährt den Stresspegel wieder hinunter und das Gehirn kann wieder klarer denken. Statt aus der Situation zu fliehen oder gar mit dem Kind einen Kampf anzufangen, atmet zusammen mit eurem Kind ganz ruhig ein und aus. So beruhigt ihr euch beide wieder. Langsam zählen und ihr kommt auf andere Gedanken und die stressige Situation legt sich.  

 

  • Nicht abrupt gehen: das Kind spielt am Spielplatz oder im Kinderzimmer und plötzlich müsst ihr gehen. Es ist nicht ratsam dann sofort und abrupt loszugehen. Das ist eine zu schnelle Veränderung und das Kind hat keinen Raum sich einzustellen. Das Kind also immer vorbereiten. 15 Minuten vorher schon ankündigen, dass ihr bald loswollt und dann fünf Minuten vor Plan noch einmal erinnern. So kann sich das Kind gut einstellen.  

 

  • Ab unter die Glasglocke: Ihr seid im Einkaufszentrum und das Kind beginnt plötzlich zu schreien. Die anderen Menschen schauen und beginnen euch zu verurteilen. Versucht euch vorzustellen, dass ihr unter einer Glasglocke steht. Dann können euch die negativen Schwingungen und Kommentare gar nicht erreichen. 

 

  • Mit Liebe auf das Kind schauen: Es nervt, wenn das Kind andauernd einen Wutanfall bekommt. Keine Frage. Aber es hilft dennoch, wenn man hier selbst Ruhe bewahrt und trotzdem in der Lage ist die Bedürfnisse und Wünsche seines Kindes wahr- und auch ernst zu nehmen. Immerhin ist ein Wutanfall meistens auch ein Hilfeschrei.  

 

  • Mit dem Kind auf Augenhöhe: Dein Kind schreit, strampelt herum stößt Dich weg. Auch hier wird wahrscheinlich um Hilfe geschrien. Hier ist es dann nicht ratsam das Kind zu bestrafen und selbst wütend zu werden. Das Gehirn des Kindes ist in dem Moment wie ausgeschaltet und braucht länger, um sich wieder abzureagieren. Ruhe bewahren und dem Kind auf Augenhöhe sagen: “Alles gut, ich bin da.” 

 

Quelle: https://www.familie.de/kleinkind/entwicklung-erziehung/wutanfall-beim-kleinkind-10-tipps-die-eltern-retten/ 

Foto/Video Credits: Adobe Stock / Gebärdenwelt.tv
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