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In sechs Schritten zum energetisch sanierten Haus  

Was ist Energetische Sanierung?  

Bei der energetischen Sanierung geht es kurz gesagt darum den Energieverbrauch zu senken. Für viele Dinge und Leistungen in unserem Haus brauchen wir Energie. Beispiele sind unter anderen: elektronische Geräte, Heizung, Wasserverbrauch, etc… Der hohe Verbrauch schadet unserer Umwelt. Aus diesem Grund denken viele Menschen um und wollen ihren Wohnort sanieren, umso den Verbrauch an Energie zu reduzieren. 

Durch eine energetische Sanierung kann man der Umwelt und seinem Geldbeutel etwas Gutes tun. Dazu reichen oft wenige Mittel. Und niemand muss sein gesamtes Haus auf einmal sanieren. Ein Geheimrezept gibt es nicht, jedes Haus ist anders. Expert*innen geben Tipps: 

  1. Schritt: Den Energieverbrauch im Haus senken
  • Vermeiden von Energieverlusten: zum Beispiel durch Dämmen von Dach und Fassade 
  • Eigenen Energiebedarf senken: zum Beispiel durch richtiges Einstellen eines smarten Thermostaten. Auch eine Dämmtapete hinter der Heizung verringert Wärmeverluste durch die kalte Außenwand. Und auch die Rohrleitungen zwischen Heizkessel oder Therme und den Heizkörpern kann man dämmen.  
  1. Schritt: Energetischen Zustand des Gebäudes checken
  • Oft beginnt die energetische Sanierung mit der Reparatur eines defekten Bauteils: Hier empfiehlt es sich, sich dann gleich das ganze Umfeld anzusehen. Denn mit jedem Sanierungsschritt verändert sich außerdem der energetische Zustand des Hauses. Wie sich das auf das gesamte System auswirkt, sollte im Vorfeld am besten von Fachleuten berechnet werden. 
  • Typische Baustellen sind Fenster, Fassade, Dach und Keller, ebenso Heizung und Haustechnik.  
  1. Schritt: Unabhängige*nEnergieberater*insuchen 
  • Wer über kleine, einzelne Energiesparmaßnahmen hinaus etwas machen möchte, sollte unabhängige Berater*innen hinzuziehen. Das ist vor allem wichtig, wenn man durch die Sanierung in die Bauphysik eingreift. 
  1. Schritt: Individuelle Planung
  • Ausgehend vom aktuellen energetischen Zustand des Hauses erstellen Energieberater*innen einen individuellen Sanierungsfahrplan. Sie geben auch einen Überblick über die zu erwartenden Kosten. 
  • Ist die Sanierung nicht in einem Zug möglich, können einzelne Arbeiten hintereinander geplant werden.  
  1. Schritt: Fördermittel beantragen
  • Wichtig ist, die Fördermittel vor Beginn der Sanierung zu beantragen. 
  1. Schritt: Nach der Sanierung die Wirksamkeit prüfen
  • Wie wirksam die Sanierung war, zeigt sich am besten durch einen Vergleich des Energieverbrauchs vor und nach den Maßnahmen.  
  • Nicht selten stecken bauliche oder fachliche Fehler dahinter, wenn die Wirkung gering ist. Diese sollte man dann gezielt suchen. 

Quelle: APA 

Foto/Video Credits: APA / Gebärdenwelt.tv
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