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Organisator des Ibiza-Videos gibt erstes Interview 

Der Organisator des Ibiza-Videos hat erstmals ein Interview gegeben. Zu der Zeitung „Der Standard“ sagte Julian H., dass für das Video kein Geld geflossen sei. Er bestätigt aber, dass versucht wurde, das Video zu verkaufen. Außerdem sagt er, dass er die Präsidentschaftskanzlei über die Veröffentlichung informiert habe. Die Präsidentschaftskanzlei sagt dazu, dass sie nur ein E-Mail mit „vagen Andeutungen“ erhalten habe.

Der Sicherheitsberater Julian H. sitzt in Deutschland in Auslieferungshaft. Die österreichische Justiz ermittelt gegen ihn wegen Drogenhandels und Erpressung. Die Vorwürfe bezeichnet H. als „konstruiert“. Er verweist darauf, dass ein guter Teil der Überwachungsmaßnahmen vom Oberlandesgericht Wien aufgehoben wurde.

Ibiza-Video löste politischen Skandal aus

In dem Ibiza-Video wurde der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache von einer angeblichen Oligarchen-Nichte aufs Glatteis geführt. Strache machte der Frau einige Zugeständnisse. Er zeigte sich zu Korruption bereit, sowie dazu, Gesetze zu umgehen. Auch Straches Parteikollege Johann Gudenus war bei dem Gespräch im Sommer 2017 in einer Finca in Ibiza dabei. Das Gespräch wurde heimlich aufgenommen.

Das Ibiza-Video wurde im Mai 2019 veröffentlicht. Es löste einen politischen Skandal in Österreich aus. Strache trat als Vizekanzler zurück. Die ÖVP beendete die Regierungs-Koalition mit der FPÖ. (APA/red)

Foto/Video Credits: SPIEGEL/SÜDDEUTSCHE ZEITUNG / Gebärdenwelt
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