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Heilpflanzen-ABC: Kamille – antibakteriell, entzündungshemmend und krampflösend

Die echte Kamille gehört zu den Korbblütlern und wird 20 bis 60 cm hoch. Sie blüht von Mai bis Oktober. Die echte Kamille riecht typisch und intensiv nach Kamille, wie der Kamillentee aus der Apotheke. Der Geruch unterscheidet sie von der unechten geruchlosen Kamille.

Wirkung

Kamille enthält Schleimstoffe und wirkt antibakterielle, entzündungshemmend und krampflösend. Man kann sie innerlich und äußerlich anwenden. Als Gurgellösung hilft die Kamille bei Heiserkeit und Halsentzündungen oder bei Zahnfleischentzündungen. Bei Schnupfen und Husten kann man mit Kamille inhalieren. Wer unter Hämorriden leidet, dem hilft ein Sitzbad mit Kamille. Kamille wirkt auch bei Blähungen und Völlegefühl und bei leichten Magen- Darmentzündungen. Auf die Haut wirkt die Kamille beruhigend und fördert die Wundheilung.

Hausmittel

Selbstgemachtes Kamillenöl zur Hautpflege

Rezept

50g getrocknete Kamillenblüten

250ml Sonnenblumenöl oder Mandelöl

Zubereitung

Kamillenblüten in ein Schraubglas füllen und mit dem Öl übergießen. An einem warmen Ort 4-6 Wochen stehen lassen, immer wieder schütteln. Schraubglas nicht direkt ins Fenster stellen, eher halbdunkel. Abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Das Öl hält sich ca. 1 Jahr.

Das Heilpflanzen-ABC erscheint in Kooperation mit der Marienapotheke in 1060 Wien.

HINWEIS!
Die hier gegebenen Informationen sind als Ratschlag zu verstehen und ersetzen weder ärztliche noch sonstige Fachberatung!
Insbesondere hinsichtlich Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und sonstigen Informationen ist der behandelnde Arzt oder Apotheker zu befragen.

Foto/Video Credits: Pixabay /Gebärdenwelt.tv
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