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Heilpflanzen-ABC: Johanniskraut wirkt beruhigend und entspannend

Echtes Johanniskraut wird bis zu einen Meter hoch. Im oberen Bereich des Stängels ist das Johanniskraut buschig verzweigt mit vielen gelben Blüten. Zeit der Blüte ist rund um den Johannistag am 24. Juni. Von daher hat die Pflanze auch ihren Namen. Die Blüten sind goldgelb und färben die Finger rotbraun, wenn man sie zerreibt.

Wirkung

Verwendet werden die Blüten der Pflanze. Johanniskraut wirkt beruhigend und entspannend bei leichten Verstimmungen, bei Unruhe und bei leichten Schlafstörungen.

Äußerlich angewendet wirkt Johanniskraut schmerzlindernd, muskel- und nervenentspannend, entzündungshemmend und abschwellend. Man verwendet es bei Muskelverspannungen, bei Verbrennungen, bei Sonnenbrand, bei Insektenstichen, bei trockenen Ekzemen, zur Haut- und Narbenpflege und zur Wundheilung.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Johanniskraut erhöht die Photosensibilität der Haut. Egal ob bei innerer oder äußerer Anwendung. Darum während der Einnahme auf intensive Sonneneinstrahlung verzichten und äußerlich behandelte Bereiche nicht der Sonne aussetzten.

Hausmittel: Rotöl aus Johanniskraut

Herstellung

Man sammelt die reifen Blüten und Knospen im Juni oder Juli bei Sonnenschein. Die Blüten werden in ein sauberes Schraubglas gefüllt. Mit Öl, zum Beispiel Olivenöl auffüllen, so dass alle Blüten mit Öl bedeckt sind. 6 Wochen an einem sonnigen Platz stehen lassen. Dazwischen immer wieder schütteln. Damit lösen sich die Inhaltsstoffe leichter und es beugt Schimmelbildung vor. (red)

 

Das Heilpflanzen-ABC erscheint in Kooperation mit der Marienapotheke in 1060 Wien.

HINWEIS!
Die hier gegebenen Informationen sind als Ratschlag zu verstehen und ersetzen weder ärztliche noch sonstige Fachberatung!
Insbesondere hinsichtlich Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und sonstigen Informationen ist der behandelnde Arzt oder Apotheker zu befragen.

Foto/Video Credits: Pixabay/Manfred Richter / Gebärdenwelt
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