Skip to content
Play Video

Heilpflanzen-ABC: Fenchel – positive Wirkung auf den Verdauungstrakt

Fenchel wird seit Jahrtausenden zu Heilzwecken und zum Kochen verwendet. Zu Heilzwecken nimmt man vor allem die Fenchelfrüchte (= Fenchelsamen). Zum Kochen verwendet man die Fenchelsamen und die Knolle. Fenchelsamen sind reich an ätherischen Ölen mit vielen Heilwirkungen.

Wirkung

Fenchelöl wirkt verdauungsfördernd und krampflösend. Man verwendet es bei leichten, krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden, bei Völlegefühl und bei Blähungen. Man verwendet Fenchel auch bei Erkältungskrankheiten, Husten und Schnupfen. Fencheltee sollte man nicht über einen längeren Zeitraum trinken, sondern immer nur als Kur für 3 – 4 Wochen. In Teemischungen kann er auch länger angewendet werden.

Fenchel wird oft zusammen mit Kümmel und Anis als Milchbildungstee getrunken. Alle drei Heilpflanzen fördern die Milchbildung bei stillenden Müttern. Gleichzeitig hilft Fenchel dem Baby bei Blähungen, weil die Inhaltsstoffe des Fenchels über die Muttermilch vom Baby aufgenommen werden. Der Fenchel ist also ein Heilmittel mit Wirkung auf Mutter und Kind.

Hausmittel: Heidelbergers Sieben-Kräuter-Pulver

Es handelt sich dabei um einen Kräutertee aus 7 Kräutern. Bibernelle, Kümmel, Fenchel, Wacholder, Wermut, Anis und Schafgarbe. Die Mischung wurde von Bertrand Heidelberger entwickelt. Das Zusammenwirken der verschiedenen Bitterstoffe in dieser Mischung ist wirksam nach schweren Mahlzeiten, bei Völlegefühl, nach Alkoholkonsum. Man verwendet es auch zur unregelmäßigen Unterstützung der Verdauung.

Teezubereitung

Für eine Tasse nimmt man ½ Teelöffel der Kräutermischung. Das Pulver wird mit kochendem Wasser übergossen. 3 – 5 Minuten ziehen lassen und danach trinken. Empfohlen werden je eine Tasse morgens und abends unabhängig von den Mahlzeiten. (red)

Das Heilpflanzen-ABC erscheint in Kooperation mit der Marienapotheke in 1060 Wien. 

HINWEIS!
Die hier gegebenen Informationen sind als Ratschlag zu verstehen und ersetzen weder ärztliche noch sonstige Fachberatung!
Insbesondere hinsichtlich Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und sonstigen Informationen ist der behandelnde Arzt oder Apotheker zu befragen.

Foto/Video Credits: Pixabay/Schwoaze / Gebärdenwelt
Beitrag teilen
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print
Share on email