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Geschlechtsidentität – Begriff der Neuzeit? 

„Geschlechtsidentität“ – dieser Begriff begegnet einem immer häufiger. Für manche Menschen ist es ein Begriff der Neuzeit. Den Begriff selbst und damit einhergehende Begriffe für verschiedene Geschlechtsidentitäten, gibt es tatsächlich auch noch nicht lange. 

Auch wenn es den Begriff noch nicht lange gibt, gibt es schon sehr viel länger „eigene Geschlechtsidentitäten“. Es gibt schon sehr lange Menschen, die sich nicht von der Gesellschaft ein bestimmtes Geschlecht aufzwingen lassen. Oft fehlte es und fehlt es noch immer an Möglichkeiten sich anders auszudrücken oder anders zu leben, als es als „normal“ gilt. Vielleicht sollte man auch den Begriff für „Normalität“ neu und vielfältiger denken. 

Oft kommt es aber nicht auf die Zeit an, in der man lebt, sondern auf die Kultur:  

  • Thailand hat einen eigenen Begriff für Trans* Menschen: Kathoey 
  • Indigene Gesellschaften hatten teilweise sogar vier Geschlechter 
  • In Indien leben die sogenannten „Hijiras“. Sie sind offiziell weder Frau noch Mann 
  • In Albanien gibt es „Burrnesha“, das sind Frauen, die in der Gesellschaft wie Männer behandelt werden und die Rolle des Mannes im Haushalt übernehmen 

Was zeigt uns das? Nun ja, dass Liebe und Geschlecht eben sehr vielfältig sind. Die Vorstellung, dass es nur Mann und Frau gibt, ist also ziemlich beschränkt. Sie hat mehr mit unserer eigenen Kultur zu tun als mit den sogenannten „Gesetzen der Natur“.  

Quelle: Geschlechtsidentität – was ist das? | BRAVO 

Foto/Video Credits: Adobe Stock / Gebärdenwelt.tv
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