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Behindertenfeindlichkeit in der Politik 

Martin Ladstätter hat für BIZEPS einen Bericht geschrieben. Darin widmet er sich der immer noch bestehenden Behindertenfeindlichkeit in der Politik. Anlass für solch einen Artikel gab der Rücktritt von FPÖ-Parteiobmann Norbert Hofer. Es wurde nämlich verbreitet, dass Hofer wegen seiner Behinderung zurückgetreten sei. Bei der Pressekonferenz kam es so weit, dass einige der FPÖ-Politiker Aussagen tätigten, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Sie waren sich nicht zu blöd, seinen Entschluss auf seine Behinderung und seine gesundheitliche Belastung zu schieben.  

Dabei weiß man ja nun schon länger, dass Kickl und Hofer innerparteilich eine Art Krieg führten. Innerparteiliche Machtkämpfe sind auch nichts Neues in der österreichischen Politiklandschaft. Was aber keinen Platz haben sollte, ist Behindertenfeindlichkeit.  

Schon im Präsidentschaftswahlkampf 2016 musste Norbert Hofer einiges ertragen. So schickte ihm der SPÖ-Mitarbeiter Paul Pöchhacker öffentlich das Krüppellied. Auch wenn Entschuldigungen folgten und Hofer diese annahm, ist das ein Spiegel für die Rückschrittlichkeit unserer Gesellschaft.  

Leider ist das Beispiel Norbert Hofer kein Einzelfall. Diskriminierung aufgrund der Beeinträchtigung einer Person ist in der österreichischen Politik leider immer noch üblich.  

Ladstätter schließt seinen Artikel mit wahren Worten: „Es reicht nicht, wenn Parlamente und Landtage barrierefrei werden – was noch lange nicht alle sind. Es braucht auch ein Klima in der Politik, wo Behindertenfeindlichkeit keinen Platz hat.“ 

Den ganzen Artikel von Martin Ladstätter findet ihr hier: Noch immer Behindertenfeindlichkeit in der Politik – BIZEPS 

Foto/Video Credits: Adobe Stock / Gebärdenwelt.tv
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