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Fake-News in sozialen Netzwerken erkennen

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Vor dem Teilen oder Liken von News sollte man deren Echtheit überprüfen
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Viele ungewöhnliche Nachrichten in den sozialen Netzwerken werden sofort geteilt und weiterverbreitet. Doch wie können NutzerInnen verhindern, dabei auf gefälschte Meldungen reinzufallen?

Wer von einer Quelle noch nie etwas gehört habe, sollte schauen, ob sie überhaupt existiert. Dazu etwa im Impressum der Seite nachschauen. Ist eine Homepage ganz neu, könne das ebenfalls ein Indiz für eine Fake-News-Seite sein. Auch Satireseiten wie der "Der Postillion" als Urheber für eine vermeintliche echte Nachricht sollten UserInnen ausschließen.

Kommt die Meldung angeblich von einer Person oder Firma direkt? Hier weisen etwa Facebook und Twitter durch blaue Symbole mit einem Haken neben dem Namen des Accounts auf von ihnen auf Echtheit geprüfte Auftritte hin. Ist das nicht der Fall, besser das Profil genau prüfen.

Den Vorschautext, der etwa bei Facebook aufläuft, können VerfasserInnen ebenso entstellt haben, dass er mit der Nachricht nichts mehr zu tun hat. Oder sie reißen Bilder und Videos komplett aus dem Zusammenhang. Ein Tipp: Das Bild per Rückwärtssuche bei Google oder etwa TinEye hochladen. Die zeigen dann dasselbe Bild oder ähnliche Fotos an. Eine andere Möglichkeit: Beim Verein Mimikama lässt sich unter http://hoaxsearch.com über Stichwörter nach Falschmeldungen suchen, die beispielsweise auf Twitter, WhatsApp und anderen Kanälen gelaufen sind.
(APA)
Foto: APA
Video: APA

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