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Wien erhöht Strafen für Müllsünder

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HÖHERE STRAFEN FÜR WEGGEWORFENE ZIGARETTENSTUMMEL
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Die Stadt Wien verschärft den Kampf gegen weggeworfene Zigarettenstummel, nicht aufgehobenen Hundekot und Sperrmüll am Gehsteig. Die Novelle des Reinhaltegesetzes soll am 3. März im Landtag beschlossen werden, gab Umweltstadträtin Ulli Sima in einer Aussendung am Mittwoch bekannt.

Die "Waste Watcher" können für ein Organmandat statt 36 künftig 50 Euro verlangen, in schwerwiegenden Fällen bis zu 90 Euro. Bei Anzeigen drohen schon jetzt mehrere hundert Euro Strafen, bei erschwerenden Tatbeständen bis zu 2.000 Euro.

Wien passe sich damit dem geänderten Strafmaß auf Bundesebene an, so Sima. "Unser Ziel sind nicht maximale Strafen, sondern maximale Sauberkeit." Sie verwies darauf, dass die Einnahmen aus den Strafen für Sauberkeitsmaßnahmen verwendet würden. Die Strafhöhe werde erstmals nach neun Jahren angepasst.

Mit der Novelle werden nun auch die Gewässer - wie Alte und Neue Donau - ins Gesetz aufgenommen. Wer also künftig Mist in Wiens Gewässer wirft, kann gestraft werden.
(APA)
Foto: APA
Video: APA

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