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Historischer Lego-Leichenwagen im Bestattungsmuseum präsentiert

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Zweite Kooperation mit Lego
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Urnen, Särge, Totenköpfe: das Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof kann ab sofort mit einem neuen Gustostückerl aufwarten. Ein historischer Leichenwagen aus Legosteinen. Am Freitag ist das Fahrzeug präsentiert worden.

Beatrix Czipetits, Geschäftsführerin der Bestattung Wien: "Es ist die zweite Kooperation schon mit dem Herrn Staringer, der das Fahrzeug entworfen hat. Die erste sehen Sie auch da in der Auslage, in der Vitrine, das ist die Lego-Leichentram, die wir vor einigen Monaten schon präsentiert haben. Das ist sozusagen die zweite Möglichkeit mit Lego zusammenzuarbeiten und es ist erstaunlich, wenn Sie sich das im Detail anschauen, wie realitätsgetreu das ganze ist, mit den ganzen Logos und mit Gesichtern der Männchen."

Robert Staringer, Modellbauer: "Wir von der Firma der Klassiker haben jetzt ein neues Modell herausgebracht ür die Bestattung Wien, es ist schon unser zweites Modell, das ist der Leichenwagen, ist so an die 50er, 60er-Jahre angelehnt. Das Modell ist komplett bespielbar. Ganz besonders: besteht aus 282 Teilen, ist eben ein schwarzer Leichenwagen mit dem alten städtischen Bestattungslogo oben und man kann den Kofferraum aufmachen und man kann hinten einen Sarg herausnehmen, dort auch ein Maxerl hineinlegen. Ja, und wie es zu dem gekommen ist, nachdem die Leichentram so ein riesen Erfolg war, wurde halt angefragt: gibt es nicht vielleicht die Möglichkeit einen neues Modell auch aufzulegen, vielleicht eben nicht nur Straßenbahnschienen tauglich, sondern eben auch für die normale Lego-Stadt."

Das neue Set des Leichenwagens ist im Bestattungsmuseum um 80 Euro erhältlich. Der Sarg ist übrigens kompatibel mit der Leichentram.

Neben den Lego-Leichenwagen finden sich im Bestattungsmuseum noch andere Skurrilitäten rund um das Thema Tod, aber auch historische Prachtstücke.

Czipetits: "Also wir lassen uns einiges einfallen, um Menschen hierher zu locken. Wir lassen uns auch einiges einfallen, um Menschen auch dazu anzuregen, sich mit dem Friedhof auseinanderzusetzen und das einfach als mehr zu sehen, als etwas, was man nicht nur in schweren Stunden sich anschaut."
(APA)
Foto: APA
Video: APA

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