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WFD-Kongress, Tag 4

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UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen
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Am Vorletzten Tag in Durban war das Thema der Vorträge "Menschenrechte".

Frau Helena Gade aus Dänemark hielt am Vormittag einen Vortrag darüber, wie die UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen eingesetzt werden kann, damit die Menschenrechte für Gehörlose verbessert werden können. Der Grundstein für das Vorantreiben der Menschenrechte ist die Öffentlichkeit über dieses Thema zu informieren. Die UN-Konvention bietet die gesetzliche Grundlage um die Rechte Gehörloser zu verbessern. Dies bedarf allerdings noch Zeit und harter Arbeit.

Auch Dr. Fellinger aus Österreich war heute unter den Vortragenden in Südafrika. Er stellte gemeinsam mit WFD-Präsident Jokinen eine Studie vor, in der die Gesundheit Gehörloser im Mittelpunkt steht. Dabei wurden viele interessante Ergebnisse präsentiert: Mehr als zwei Drittel der befragten Länder gaben an, dass Gehörlose insgesamt mehr gesundheitliche Probleme haben als hörende Personen. Bei vielen sei auch die psychische Verfassung besorgniserregend. Fast alle der befragten Länder sagen, dass der Zugang zu Leistungen im Gesundheitswesen für Gehörlose nur erschwert möglich ist. Auf Grundlage der UN Konvention für Menschen mit Behinderungen soll die Situation Gehörloser verbessert werden.
© Gebärdenwelt
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(sr)
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