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WFD-Kongress, Tag 2

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Gebärdensprache und Deaf Studies
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Der zweite Tag der Vorträge beim Weltkongress in Durban stand heute unter dem Motto "Gebärdensprache und Deaf Studies".

Dr. Conama aus Irland präsentierte seine Studie: Er betonte, dass die rechtliche Anerkennung von nationalen Gebärdensprachen noch nicht bedeutet, dass Gehörlose in diesen Ländern auch wirklich gleichberechtigt sind. Bis jetzt sind Gebärdensprachen in 27 Ländern anerkannt. Das sei der erste von vielen Schritten auf dem Weg zu Gleichberechtigung, sagt Dr. Conama.

Am Nachmittag erzählte ein Vertreter aus dem Kosovo wie sie es geschafft haben, dass die Gebärdensprache im Kosovo offiziell anerkannt wurde. Der KAD (Kosovo Association of the Deaf) wurde dabei vom Finnischen Gehörlosenbund (FAD) unterstützt. Auch mit der kosovarischen Regierung wurde eng zusammengearbeitet. Im September 2010 wurde die Gebärdensprache im Kosovo anerkannt, allerdings muss noch an der genauen rechtlichen Situation gearbeitet werden. Auch bei diesem Vortrag wurde deutlich, dass die Anerkennung der nationalen Gebärdensprachen noch keine Gleichberechtigung für Gehörlose bedeutet.
(sr)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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