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Interview mit Josef Murray am 2. Bildungskongress in Wien

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Gebärdenwelt (Moderatorin Elizabeth Rotter-Sramenko): Wie heißt du und was machst du?

Meine Name ist Josef Murry (mit der Gebärdenname). Ich bin beschäftigt als WFD-Mitglied am WFD-Board, wobei ich für Menschenrechte für Gehörlosen zuständig bin. Und auch aus Grund bin ich hierher gekommen, um darüber vorzutragen.

Gebärdenwelt: Wie schaut die Arbeit des WFD im Konkreten aus? Wie wird über Projekte zur Förderung der Menschenrechte entschieden?

WFD hat Projekte zur Unterstützung immerhin in Verfügung zu stellen und hat sich für Westafrika diesmal entschieden. Denn WFD forschte und recherierte mit der Analyse, wie die Situationen der Menschenrechte für Gehörlosen in Ländern auf der Welt ausschauten. Afrika war auf der tief unteren Stelle. Die Gehörlosenorganisatione auf den Ländern, die sich als das Mitglied mit WFD anschliessen, gewähren finanzielle Förderung zur WFD und stiegen das Vermögen somit, dass das WFD das Ziel von Menschenrecht zu erreichen helfen kann. Das WFD hat auch mehrere Gehörlosenorganisationen in seinen nationalen Mitgliederländern gleichermaßen unterstützt, wofür die zugesammelte Spenden aufgeteilt sind.

Gebärdenwelt: Was sollten wir tun, wenn unsere Regierung das Menschenrecht für Gehörlose immerhin vernachlässigt?

Nach der Anerkennung im UN-Konvention sollten etwas im Gesetz in eigenen Ländern in Kraft treten oder entsprechend abgeändert. Vernachlässigt eine Regierung, die Gesetzreform zu machen, dann ist es Zeit, sich an die UN-Konvention zu wenden und davon zu verständigen. Dann würde UN-Konvention einen Politiker/in zu einer Gesprächsrunde einladen und ihn/sie konfrontieren, warum sie das Menschenrecht verletzen. Haben die für die Regierung Zuständige Einspruch, kann UN-Konvention von ihnen mit Punkten verlangen, sich dafür durchsetzen, gemäß des Konvention zur Menschenrechte umzusetzen. Das ist die Möglichkeit, das durchzusetzen!

Im nächsten 4 Jahre werden die Regierungszuständige wieder zur Gesprächsrunde aufgerufen und über die Entwicklung besprochen. Während des Prozesses nach der Gespräch ist es nicht erwartet, dass die Regierung und UN-Konvention gemeinsam arbeiten oder sie zeitgleich als allein daran erarbeiten. Sondern ist es ganz wichtig, dass sich ein Gehörlosenorganisation, Gehörlosen und interessierten Beteiligten persönlich an Behindertendemonstrationen in Richtung zur Regierung teilzunehmen müssen. Von der Regierung aus gibt es ein Zuständige, der auf das UN-Konvention verantwortlich nachschaut und befolgt. Er/Sie muss mit ihnen gemeinsam organisieren, danach mitkämpfen, was wir Punkt für Punkt verlangen. Nächste Schritte ist, sich gemeinsam mit einem Behindertenanwalt wieder an die Regierung zu wenden, um persönlich darüber zu argumentieren. Das ist ganz wichtig. Es wäre nicht gut, allein als gehörlose Person zu kämpfen! Sondern als angeschlossene Team gemeinsam zu bekämpfen. Zb. Mit anderen Gehörlosenorganisationen und anderen Behindertengruppen und andere Regierungsbefürwörter für Menschenrechte könnte ein Ziel schon voll erreicht werden und im UN-Konvention schon erfüllt werden!!

Gebärdenwelt: Du hast beim Vortrag etwas Bemerkenswertes über gehörlose Polikiter aus Ghana kurz gebärdet. Könntest Du bitte hier etwas mehr erzählen?

Es gibt weltweit 9 gebärdende Gehörlose, die im Parlament arbeiten. Das ist toll! In Ghana gibt es ein gehörlose Parlamentarier, der schon 20 Jahre lang arbeitet! Das ist weltweit die längste Arbeit von diesem Gehörloser in der Politikgeschichte. Das ist sehr bemerkenswert!

Viele Behinderten, Mitarbeiter im Bereich Behinderten und Menschenrechtsbefürwörter in Ghana schauen ihm hoch und finden ihn sehr beeindrückend. Sie sind ihm sehr dankbar und bekommen den Ansporn von diesem gehörlosen Politiker, der sie bei der Engagement hochmotiviert. Es ist dem Beispiel von Ghana sehr zu bedanken.

Gebärdenwelt: Danke für Dein Interview!
(ERSR)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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