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Wieder zwei Medaillen für Österreich im Damen-Slalom

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Beim abschließenden Slalom: M. Köck auf Platz 2, K. Köck auf Platz 3
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Am Abschlusstag, dem achten Tag der Winter-Deaflympics in Khanty-Mansiysk, gab es wieder zwei Medaillen für Österreich. Der Slalom fand auf der kurzen Piste in Khanty-Mansiysk statt und es wurden zwei Läufe am Nachmittag gewertet. Melissa Köck wurde im Damen-Slalom Zweite und gewann ihre vierte Silbermedaille während dieser Deaflympics-Spiele. Nach dem ersten Durchgang lag Beatrice Brunnbauer noch auf Rang 2. Im zweiten Lauf musste sie Kristina Köck den Vortritt lassen. Diese konnten ihren Erfolg nicht fassen - es ist die erste Medaille für Kristina Köck und sie freute sich sehr.

Zuvor bei den anderen Disziplinen hatte sie zweimal den fünften und zweimal den vierten Platz belegt. Nun ist es für sie eine Erlösung am Schlusstag. Für Brunnbauer ist es enttäuschend, da sie schon zuvor zwei undankbare vierte Plätze belegt. Dieses Mal verpasste sie den Stockerlplatz nur um vier Hundertstelsekunden. Den Sieg beim Slalom holte die Tschechin Tereza Kmochova, die bei allen Bewerben die Goldmedaillen erobern konnte.

Beim Herren-Slalom setzte sich der Topfavorit Giacomo Pierbon aus Italien gegen die beiden Franzosen Thomas Luxcey und den Ski-Veteran David Pelletier durch. Die Österreicher Christoph Lebelhuber und Michael Grill belegten den 5. und 8. Rang.

Beim Snowboardcross zogen sich die Österreicher Raphael Petr und Wolfgang Gruber von der Nennung zurück, da sie für diese Disziplin noch nie trainiert hatten. Nach dem Gespräch mit dem Trainer verzichteten die beiden aus Unsicherheit und wollten ihre Gesundheit nicht auf`s Spiel setzen. Beim Snowboardcross der Damen gewann Russland vor den USA und nochmals Russland (Platz 3). Bei den Herren konnte Tschechien die USA und Russland auf die Plätze 2 und 3 verweisen.

Beim Finale der Curling-Damen gewann Russland mit 9:5 gegen China. Bronze eroberten die Damen aus Kanada mit 10:5 gegen Kroatien. Die Schweiz musste beim Curling-Turnier der Herren mit dem vierten Platz vorlieb nehmen und unterlag Russland klar mit 3:11. Den Sieg holte China - das Team konnte mit dem Endergebnis von 7:6 Kanada hauchdünn bezwingen.

Sieger beim Deaflympics-Eishockey ist erneut Russland. Im Finale gegen Erzrivalen Kanada setze sich das russische Team mit 6:3 durch. Den dritten Platz holte das US-Team, welches im Kampf um die Bronzemedaille Finnland mit 6:5 schlug.
© Gebärdenwelt
Foto: Gebärdenwelt
(ps)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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