FußballMotorsportTennisWintersportMehr Sport

Snowboard: Medaillenrang knapp verpasst

Loading the player ...
Raphael Petr an undankbarer vierter Stelle
+ - Textgröße ändern
Text drucken
Während es bei den Ski-Wettkämpfen für das österreichische Team in Metallurg-Magnitogorsk erfolgreich verlief, wurde das Snowboard-Rennen im Parallelslalom am 6. Tag der Deaflympics - im etwa 1500 Kilometer entfernten Khanty-Mansiysk - durchgeführt. An diesem Wettkampf nahmen zwei Österreicher teil. Unter österreichischer Fahne traten der Steirer Raphael Petr und der Wiener Wolfgang Gruber an. Schade, dass Raphael Petr nur den undankbaren vierten Platz belegen konnte. Wolfgang Gruber erreichte den sechsten Platz. Japan holte die Goldmedaille bei den Herren, vor zwei Russen.

Beim Damen-Bewerb konnte Finnland die erste Goldmedaille erringen. Die weiteren Plätze belegten zwei Russinnen. Für den Snowboardcross-Bewerb am Sonntag standen die beiden Österreicher Petr und Gruber auf der Startliste. Ob sie wirklich starten, war an diesem Tag noch ungewiss. Weiters wurde beim Curling um das Play-off gekämpft.

Am siebten Tag wurden einige Wettkämpfe durchgeführt, wobei es an diesem Tag zwei Entscheidungen im Langlauf gab. Beim Massenstart der Damen mit einer Distanz von 10 Kilometer eroberten drei Damen aus Russland die Medaillen. Bei den Herren gewann ebenfalls Russland, beim Massenstart mit einer Länge von 15 Kilometern, vor der Ukraine und wiederum als dritter Platz Russland.

Beim Curling wurde im Semifinale um den Aufstieg in das Finale gekämpft. Die Damen aus China schlugen Kanada mit 9:4, Russland besiegte Kroatien 8:2. Russland und China werden daher im Finale um die Goldmedaille kämpfen. Bei den Herren schlug China Russland knapp mit 5:4 und Kanada behielt über die Schweiz mit 8:4 die Oberhand. Im Finale um das Olympia-Gold stehen nun China und Kanada. Die VerliererInnen kämpfen um die Bronzemedaille.

Beim Eishockey gab es ein spannendes Spiel, wobei Kanada den Gastgeber Russland knapp mit 2:1 bezwingen konnte. Bei einem anderen Spiel bezwang Finnland Kasachstan mit 11:1. Im Finale standen wiederum Kanada und Russland, wobei ein hochklassiges Spiel in einer vollen Halle mit riesigem Publikum aus Russland erwartet wird. Russland kann auf die Schützenhilfe von hörenden und gehörlosen ZuschauerInnen zählen.

Vor dem Schlusstag der Winter-Deaflympics führte Russland mit 9x Gold, 6x Silber und 9x Bronze klar vor Tschechien mit 4x Gold und 1x Silber, wobei alle Goldmedaillen allein von der Skirennläuferin Tereza Kmochova geholt wurde. Den dritten Rang belegten die USA und Japan ex aequo (=gleich auf) mit 3x Gold, 1x Silber und 1x Bronze.
© Gebärdenwelt
Foto: Gebärdenwelt
(ps)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

Bookmark: