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Fantastisch! Wieder Medaillen für Österreich!

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Silber für M. Köck, Bronze für Brunnbauer und Lebelhuber
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Der gestrige erfolgreiche Tag mit Medaillenregen für Österreich setzte sich heute, den sechsten Tag der Winter-Deaflympics, fort. Österreich holte beim Riesentorlauf in zwei Durchgängen in Metallurg-Magnitogorsk drei Medaillen.

Bei den Damen holte Melissa Köck ihre dritte Silbermedaille und Beatrice Brunnbauer ebenso ihre dritte Bronzemedaille. Nach dem ersten Lauf war Brunnbauer noch auf den zweiten Rang und Köck belegte den dritten Rang. Beim zweiten Lauf erhöhte Köck das Tempo und konnte Brunnbauer die Silbermedaille wegschnappen. Das Siegerbild bleibt gleich wie beim gestrigen Super-G und der Super-Kombi. Den Sieg holte zum vierten Mal die Tschechin Tereza Kmochova. Der Vorsprung von Kmochova auf die Österreicherinnen ist nicht mehr so groß, sodass die Österreicherinnen in Zukunft wirklich ernsthafte Konkurrentinnen für Kmochova sind. Den fünften Platz holte Kristina Köck.

An Spannung nicht zu überbieten war der Herren Riesentorlauf, ein wirklicher Krimi. Etwas überraschend gewann der Franzose Nicolas Sarremejane vor dem italienischen Favoriten Giacomo Pierbon. Für die österreichischen Herren war ebenfalls ein wunderbarer Tag: Christoph Lebelhuber konnte die erste Medaille für die Herren holen und zwar die Bronzemedaille. Lebelhuber lag nach dem ersten Lauf noch auf Rang sechs. Im zweiten Durchgang fuhr er sensationell mit einem Superlauf auf den Medaillenrang. Er fuhr voll auf Angriff und wurde mit einer Medaille belohnt. Der Abfahrts-Triumphator und zweifachen Silbermedaillengewinner, der Schweizer Philipp Steiner, musste sich mit dem fünften Rang begnügen. Die Damen- und Herren-Rennen waren wirklich auf hochklassigem Niveau.

Österreich hat bis jetzt beim Winter-Deaflympics sieben Medaillen (drei Silber und vier Bronze) geholt und das ist wirklich großartig. Für die österreichische Nationalmannschaft gibt es noch weitere Chancen auf Medaillen. Die Hoffnungen ruhen am Slalom am Sonntag. Heute verlassen die SkifahrerInnen und das Betreuungsteam die Region Magnitogorsk und fliegen in die etwa 1500 Kilometer entfernten Stadt Khanty-Mansiysk zurück, wo der Slalom am Abschlusstag stattfinden wird. Also weiter Daumen drücken für Österreich!
© Gebärdenwelt
Foto: Gebärdenwelt
(ps)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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