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Interview mit K. Köck, Grill und Lebelhuber

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Winter Deaflympics
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Christoph Lebelhuber:
Mit dem heutigen Wettkampf Super-G bin ich zufrieden. Der Start ist ziemlich flach, da habe ich als Leichtgewicht keinen Vorteil. Nach dem Start wird die Piste steiler und da hatte ich eine gute Zeit. Ich bin sehr zufrieden, vor allem weil ich kein Spezial-Abfahrts- und Super-G-Läufer bin.

Auch den Kombinationsslalom habe ich ein bisschen verbremst. Normalerweise kann ich noch aufholen, und eine Medaille sollte schon drinnen sein, aber ich hatte mentale Probleme, hatte etwas Negatives im Kopf. Aber das ist so, und ich bin zufrieden in der Kombination.

Mit meinen Ski hat alles gepasst, sie waren perfekt präpariert (gewachst). Das hat der Fritz (Servicemann) sehr gut gemacht.

Im morgigen Riesentorlauf will ich alles geben, das ist mein Ziel. Ich will Gas geben und eine Medaille erobern. Wir werden sehen wie es morgen läuft.

Ich bin sowieso locker, nie so verbissen und rege mich auch nicht schnell auf. Ich versuche immer positiv zu denken, ruhig zu bleiben und tief durchzuatmen. Gut essen und schlafen ist wichtig, dann wird das schon passen.


Kristina Köck:
Heute im Super-G bin ich nur Vierte geworden. Als ich ins Ziel gekommen bin, war ich zunächst Dritte. Dann ist aber meine Schwester gekommen und hat mich auf den vierten Platz verdrängt. Das hat mich schon enttäuscht, aber so ist das eben. Dann dachte ich, dass ich bessere Chance im Slalom habe. Da ist es aber leider auch nicht besser gelaufen. Das war bitter für mich. Ich muss das jedoch akzeptieren.

Eigentlich hab ich heute alles gegeben, leider hat es nicht gereicht. Das war nicht genug.

Beim Slalom im Flachstück gab es drei Stellen, die ich nicht sauber gefahren bin. Das war Pech für mich.

Beim Super-G war die Piste sehr hart, beim Slalom war die Piste eher weich. Trotzdem war die Piste super.

Morgen und in den nächsten Tagen versuche ich voll zu fahren. Vielleicht bringt das etwas.


Michael Grill:
Ich bin zufrieden, und bin schon zum dritten Mal bei Deaflympics dabei. Bei den ersten und zweiten Deaflympics war ich nervös. Nun beim dritten Mal kann ich schon ruhig antreten und bin nicht mehr so nervös. Ich war vorher auch immer wieder verletzt. Ich bin mit dem gestrigen Training und dem heutigen Rennen sehr zufrieden.

Die Piste war in Russland sehr eisig und hart. Das ist schon ein Unterschied zum Training vor zwei Wochen bei uns, da war es weich. Als ich hierher kam, war es auch viel kälter, anders als bei uns.

Gestern waren die Skier wahrscheinlich nicht besonders gut gewachst, aber ob das stimmt, weiß ich nicht. Heute waren die Skier wirklich gut gewachst, und ich war schon schneller. Es wurde gut gemacht.

Im Riesentorlauf habe ich bis jetzt noch nicht trainiert. Trotzdem mache ich morgen mit. Beim Europacup habe ich überraschend gute Plätze errungen. Mal schauen. Beim Slalom habe ich schon trainiert, aber hier ist die Piste anders als bei uns. Ich lasse mich überraschen.

Heute Abend muss ich mich ausruhen. Das ist klar, weil gestern, vorgestern und vor drei Tagen viel trainiert wurde. Heute muss es eine Ruhepause geben. Dann gibt es morgen Riesentorlauf, und ich muss auch noch die Koffer packen, weil morgen der Flug nach Khanty-Mansiysk geht.
(ps)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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