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Interview mit dem Italiener Giacomo Pierbon

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Winter Deaflympics
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Giacomo Pierbon (Italien), 3x Gold und 2x Silber:
Bei der ersten Fahrt hatte ich das Gefühl, dass ich auf einem guten Platz landen kann. Ich wusste, dass der Schweizer Steiner mich schlagen kann,jedoch versuchte ich eine gute Fahrt hinzubekommen, um Gold für den italienischen Gehörlosen-Sportverband zu holen, den ich sehr wertschätze. Ich musste einfach gewinnen.

Morgen beim Riesenslalom sehe ich gute Chancen, und ich hoffe, dass ich siegen kann. Beim Slalom am letzten Tag rechne ich mir sehr gute Chancen aus. Ich hoffe auf einen guten Platz.

Ich wachse die Skier gerne selber. Aber ich habe schon auch Hilfe, auch der Trainer Ilario hilft mir beim wachsen. Mein Vater arbeitet auch als Wachs-Mann. Er würde gerne mit mir hierher kommen, konnte aber nicht, weil er arbeiten muss.

Ich habe auch ein hartes Leben, ich kann mich nicht immer vollständig auf das Skitraining konzentrieren. Wichtig für mich ist es zu arbeiten, denn ich muss auch Geld verdienen. Ich kann nicht immer nur trainieren, denn es kostet ja auch Geld. Wenn ich verdiene, dann habe ich Geld, um trainieren zu können.

Ich bin von Beruf Trainer und ich trainiere 35 Kinder für spätere Rennläuferkarrieren. Der Beruf macht mich große Freude.
(ps)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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