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Abfahrtslauf der Herren

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Winter Deaflympics
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Philipp Steiner (Schweiz), 1. Platz: Mein Traum ist nun wahr geworden. Endlich nach acht Jahren harter Arbeit ist es mir heute gelungen, endlich den starken Italiener Giacomo Pierbon zu schlagen. Bis jetzt ist es mir nicht gelungen ihn zu schlagen, nun bin ich sehr glücklich.

Steiner: Mein Trainer hat mir bei der Eröffnung der Deaflympics den neuen Helm geschenkt. Da war ich überrascht und es hat mich motiviert. Vielleicht hat der Helm mir den ersten Platz ermöglicht. Ich bedanke mich sehr bei meinem Trainer.

Steiner: Das einzige Problem war der Ski-Transport. Die Lieferung hat sich verzögert und das zehrt an meinen Nerven. Nun ist alles erledigt und es läuft super und ich denke jetzt positiv. Außer dem Transport ist die Organisation super. Perfekt.

Philipp Eisenmann (Deutschland), 3. Platz: Es waren starke Konkurrenten. Eine Person aus Frankreich und eine aus Russland waren sehr stark und ich hatte meine Zweifel. Jetzt bin ich erleichtert, dass ich doch eine Bronzemedaille erkämpft habe.

Andrea Santini (Trainer der Ski Alpin, Deutschland): Ich bin der Trainer für das deutsche Ski-Nationalteam. Es war für mich eine große Überraschung, weil die Erwartung auf eine Medaille nicht sehr groß war, auch weil die Konkurrenz aus Schweiz, Frankreich und Italien zu stark ist. Gestern beim Training war Deutschland nur Fünfter. Beim Start haben wir Zeit verloren, aber danach bei der 2., 3. und 4. Zwischenzeit waren wir gut. Ich habe mir schon ausgerechnet, dass Platz 4 möglich ist. Aber mit dem dritten Platz war kaum zu rechnen. Gestern Abend bei der Videoanalyse haben wir über die verlorene Zeit gesprochen. Heute bin ich sehr überrascht, dass wir doch den dritten Platz erringen konnten. Ich bin sehr erleichtert, auch weil der Deutsche Gehörlosen-Sportverband mich gebeten hat, zumindest eine Medaille nach Hause zu bringen. Da habe ich am Anfang meine Skepsis gehabt, und nun haben wir es geschafft. Unser Ziel ist somit erreicht.

Santini: Unsere nächsten Ziele sind uns gut für die nächste Ski-EM vorzubereiten. Wir müssen die jungen Sportler gut fördern und sie aufbauen. Das ist wichtig, weil der derzeitige Drittplatzierte schon alt ist, und es ist wichtig, den Nachwuchs zu fördern. daran muss gearbeitet werden. Der heutige dritte Platz bestätigt meine gute Arbeit als Trainer.

Philipp Eisenmann (Deutschland), 3. Platz: Ich bin sehr erleichtert. Ich bin schon 15 Jahre bei den Gehörlosen-Wettkämpfen dabei. Trotzdem war es meine erste Medaille bei den Deaflympics. Es hat sich gelohnt und das freut mich sehr.

Eisenmann: Das ist schwer zu sagen. Abfahrt war meine stärkste Disziplin. Morgen beim Super G müssen wir noch schauen. Ich habe das Gefühl, dass die Konkurrenz stark ist. Aber eine Medaille ist das wichtigste, alles andere wäre nur eine Zugabe.

Eisenmann: Ja, ich bin der älteste von allem im Teilnehmerfeld der Abfahrt. Alle anderen sind über 10 Jahre jünger als ich. Wie es weiterläuft, weiß ich noch nicht. Ich habe gehört, dass es nächstes Jahr eine Europameisterschaft in Polen gibt. Bei einer EM habe ich noch keine Medaille erringen können und das würde ich mir noch wünschen.

Eisenmann: Hoffentlich kann mir der Trainer heute einen Wodka oder ein Bier gewähren

Eisenmann: Ich habe es geschafft eine Medaille zu zeigen.

Giacomo Pierbon (Italien), 2. Platz: Heute war ein gutes Rennen, ich hatte Freude beim Fahren. Die Fahrt war gut und ich hatte keinen Stress. Der Schweizer war heute sehr stark. Er hat die schnelleren Skier.

Pierbon: Bei der Ski-EM 2008 in Seefeld und Ski-EM 2012 in Davos habe ich bei allen 9 Disziplinen alle Goldmedaillen gewonnen.

Pierbon: Heute bin ich maximal gefahren, und ich bin zufrieden. Bei der heutigen Fahrt konnte ich aus meinem körperlichen Potenzial nicht mehr ausschöpfen, das war das Maximum. Der Schweizer hat wahrscheinlich die besten Skier. Meine Zeiten sind in bestimmten Passagen dem Schweizer Steiner nahe gekommen.

Pierbon: Hier ist es sehr schön, und die Organisation ist gut. Es ist gemütlich und ich erfreue mich sehr an dem frenetischen Jubel der Fans.

Paul Steixner, GW-Moderator: Heute in Magnitogorsk bei den Deaflympics. Das Abfahrtsrennen ist nun vorüber. Bei den Damen gewannen die beiden Tschechinnen, und den dritten Platz errang eine Slowenin. Den vierten Platz erreichte die Österreicherin Beatrice Brunnbauer, die die Bronzemedaille knapp um 64 Hundertstelsekunden verpasste. Fünfte ist Kristina Köck aus Österreich. Bei den Herren siegte der Schweizer, der einen Vorsprung von fast zwei Sekunden auf den zweitplatzierten Italiener hat. Den fünften Platz errang der Österreicher Michael Grill, der ebenfalls knapp an der Bronzemedaille vorbeigeschrammt war und zwar um 63 Hundertstelsekunden. Ein weiterer Österreicher, Christoph Lebelhuber, wurde Neunter. Österreich war heute gut. Hoffentlich gibt es morgen noch bessere Chancen. Mal schauen, ob wir Medaillen bekommen werden.
(ps)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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