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Abfahrtstraining der Ski-alpin bei herrlichem Wetter

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Ausflug in die Stadt Magnitogorsk
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Am dritten Tag der Deaflympics ging es ruhiger zu. Es gab an diesem Tag keine Medaillen-Entscheidungen. Nur in den Sportarten Curling und Ski-alpin gab es Bewegung: im Curling wurden die Vorrundenkämpfe in Khanty-Mansiysk fortgesetzt, im Ski-Alpin wurde ein Abfahrtstraining in Magnitogorsk organisiert.

Der Schauplatz des Abfahrtstrainings war im Skigebiet Metallurg-Magnitogorsk, ganz in der Nähe der Bannoe-See. Der Skiort ist etwa 40 Kilometer von der Schwerindustriestadt Magnitogorsk entfernt. Es gab zwei Zeitläufe für Abfahrtstraining. Dabei nahmen neun Damen und 26 Herren teil. Die Damen aus Österreich brachten gute Trainingsergebnisse, und zwar in beiden Läufen Plätze vier bis sechs. Melissa Köck wurde einmal Vierte und einmal Fünfte, Beatrice Brunnbauer Fünfte und Sechste, Kristina Köck Sechste und Vierte. Die Schnellste in beiden Läufen war die Topfavoritin aus Tschechien Tereza Kmochova.

Bei den Herren war Philipp Steiner aus der Schweiz in beiden Zeitläufen der Schnellste. Der Österreicher Christoph Lebelhuber wurde Achter und Neunter, Michael Grill Zehnter und Achter.

Das Wetter war traumhaft und die Schneelage gut. Im Zielraum waren viele ZuschauerInnen - vor allem hörende Interessierte - für sie gab es ein breites Angebot: Viele verschiedene einheimische Folklorengruppen traten auf, ebenso wurde die Kultur, typische Kleidung und Essen des Süd-Urals präsentiert.

Wie bereits gestern erwähnt, wurde der Plan für die restlichen Tage der Ski alpin etwas geändert, aufgrund des verspäteten Transports der Skiausrüstung. Nun wurde bekanntgegeben, dass am Mittwoch der Abfahrtslauf, am Donnerstag der Super-G, am Freitag der Riesenslalom in Magnitogorsk stattfindet. Gleich nach dem Riesenslalom-Wettkampf ist der Rückflug nach Khanty Mansiysk geplant. Am Sonntag wird der Slalom in diesem Ort stattfinden. Ursprünglich war geplant, dass die Kombi von Super-G und Slalom an einem Tag durchgeführt wird. Es bleiben dennoch in der Ski-alpin bei fünf Disziplinen für Medaillenkämpfe.

Den rennfreien Nachmittag in Magnitogorsk nutzen einige SkiläuferInnen, BetreuerInnen und FunktionärInnen von nationalen Verbänden ebenso wie freiwilligen HelferInnen, um einen Ausflug in die Stadt Magnitogorsk zu machen. Mit zwei Bussen ging die Fahrt etwa eine Stunde in die Stadt, dort gibt es sehr viel Schwerindustrie, es sind riesige Fabriksanlagen auf viele Quadratkilometer verteilt. Die Reisegruppe besichtigte vier verschiedenen Fabriken und war sehr beeindruckt, wie sich die gigantische Maschinen hin- und herbewegen.

In Khanty-Mansiysk wurde auch ein Ausflugsprogramm angeboten, da es dort außer Curling keine weiteren Wettkämpfe zu sehen gab.
© Gebärdenwelt
Foto: Gebärdenwelt
(ps)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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