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Abfahrtslauf der Damen: Medaille knapp verpasst

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Winter Deaflympics
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Paul Steixner, GW-Moderator: Hier in Magnitogorsk ist es bereits 8:15 Uhr. Die ZuschauerInnen gehen in Strömen zu den Tribünen. Man sieht, dass sich die Tribünen schon langsam füllen. Heute ist Abfahrtsrennen bei den Deaflympics. Ich bin gespannt, wie es ablaufen wird unf hoffe, dass die ÖsterreicherInnen auch wirklich mitmischen können. Man sieht, dass die Menschenmengen langsam die Tribünen füllen.

Kristina Köck, 5. Platz:
Heute war Abfahrt, das erste Rennen. Abfahrt ist nicht meine Stärke, trotzdem habe ich mitgemacht. Das ist ein tolles Erlebnis für mich und eine neue Erfahrung. Heute belegte ich den 5. Platz und ich bin zufrieden. Die Piste war heute hart und eisig.

Beatrice Brunnbauer, 4. Platz:
Der 4. Platz ist hart für mich. Die 1. bis 3. Plätze sind gut, der 4. Platz ist nicht gut, ab dem 5. Platz ist es wieder okay. Die Piste heute ist gegenüber gestern hart. Gestern war sie etwas weicher bei den zwei Trainigsläufen. Heute ist die Piste hart und sehr ruppig. Da bin ich ein bisschen verunsichert, auch wegen dem hohen Tempo. Gestern war es weicher und man lässt sich etwas Zeit verschiedenen Passagen richtig zu erfühlen. Heute hingegen ist es sehr schnell und man hat nicht viel Zeit zum Nachdenken.

Bernhard Brunnbauer (TD der ÖGSV Ski Alpin):
Hallo! Heute ist offizielles Abfahrtsrennen. Österreich ist knapp am Podest vorbeigeschrammt. Beatrice Brunnbauer belegte bei den Österreichischen Damen den 4. Platz und Kristina Köck den 5. Platz. Bei den Herren war es auch knapp: Michael Grill wurde Fünfter, Christoph Lebelhuber Neunter. Die Piste war super, das Tempo war hoch.

Heute haben die ÖsterreicherInnen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren mit Nummer 1 und 2 in das Rennen eingegriffen. Die Österreichischen Damen und auch Christoph Lebelhuber sind als Leichtgewichten nicht im Vorteil, weil der Start zuerst flach ist und erst später steiler wird. Bei der Analyse wurde herausgefunden, dass Leichtgewichte im Nachteil sind. Michael Grill als Schwergewicht konnte den fünften Platz erringen. Bei den Damen sind die Tschechinnen und eine Slowenin schon etwas gewichtiger, ebenso wie bei den Herren die drei bestplatzierten ein Schweizer, Italiener und Deutsche. Nun ist alles erledigt. Morgen gibt es eine neue Chance beim Super-G. Wir werden sehen.
(ps)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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