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3. Tag: Tennis "Austria"

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Alle Einzelspieler geben sich in der zweiten Runde geschlagen...
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Jetzt sind wir hier bei den Internationalen Spiele am Tennis -Court und wir kommen zum Thema "Österreicher gegen Franzosen - Mario Kargl gegen Ikael Laurent". Laurent gehört beim Tennis zu den Spitzen der Weltrangliste und vor acht Jahren hat er die goldene Deafylmpics-Medaille gewonnen. Mit Pech wurde dieser beim Erstrundenspiel dem Mario Kargl zugelost.

Somit treffen zwei der stärksten Spieler aufeinander. Warum die Auslosung gegen ihn zustande gekommen ist? Da geht es um die Rangliste vom letzten Deaflympics-Spiele und Laurent war beim letzten Spiel nicht dabei. Daher fällt er von der Rangliste und ist ungesetzt gewesen.

Somit haben sich die beiden gegeneinander in einem harten Match von ungefähr 3,5 Stunden duelliert. Mario wurde vom Pech verfolgt, indem er sich eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Man hat ihn mit einer Physiotherapeutin betreuen müssen. Somit konnte er sein Spiel nicht fokussieren und wurde von der Verletzung gehandicapt. Nun kommt der Mario, mit dem ich ein Interview führen werde.

Interview mit Mario Kargl (Tennis-Spieler)

Georg:
Hier ist Mario Kargl und die Frage ist, da Du heute gegen die Franzosen gespielt habst, folgende: Wie siehst Du das gesamte Ergebnis des Matches und kannst Du mir kurz erzählen, wie Du die Situation empfindest?
Mario:
Beim ersten Satz habe ich gegen ihn 7-6/4 gewonnen. Beim zweiten Satz ging es mit 3-6 und im dritten mit 0-6 runter.

Georg:
Was war dann los?
Mario:
Im ersten Satz haben wir super gespielt, dabei habe ich auch viele Chancen liegen gelassen. Beim zweiten Satz stand es 0-2 für den Franzosen und beim Aufschlag habe ich dann das Strecken im Rücken gespürt, da habe ich mir Rückenschmerzen zugezogen.

Ich konnte selbst mein Spiel nicht aufrecht halten und verlor den Fokus des Spiels. Ich habe versucht, das Beste zu geben und das war leider zu wenig.

Georg:
Das war die erste Frage und die zweite ist: Du hast dir eine Rückenverletzung zugezogen und wie ist das zustande gekommen?
Mario:
Das war beim Aufschlag und bei hartem Belag ist es für den Rücken eine Belastung. Ja, mit dem Hartplatz bedeutet dies für den Rücken eine größere Belastung. Wenn man einen Aufschlag macht, spürt man die Stiche im Rücken; das hat mir hart zugesetzt. Beim volleinsetzenden Spiel ist der Aufschlag am Hartplatz sehr wichtig.

Georg:
O.K., beim nächsten Spiel machst Du im Doppel weiter?
Mario:
Ja, genau!

Georg:
Wir halten dir die Daumen und sagen Danke!


Interview mit Roland Berger (Tennis-Trainer)

Georg:
Hier ist Roland Berger, der Tennis-Trainer von der österreichischen Teammannschaft. Nun die erste Frage: heute hat ein Match zwischen Mario Kargl (AUT) gegen Mikael Laurent (FRA) stattgefunden und kannst du uns das Ergebnis sagen, wie Du es selbst gesehen hast?
Roland Berger (Tennis-Coach):
Das Ergebnis war ein hartumkämpftes Match. Beim ersten Satz war es wirklich so, dass der Mario den Kampf gegen ihn gut und hart gekämpft hat (7-6/4), dann ist inzwischen - im zweiten Satz beim Stand von 0:2 - das Rückenstich/-belastungsproblem aufgetreten, das ihm sehr zugesetzt hat.

Inzwischen haben wir ihn bei einer Physiotherapeutin gegen Rückenschmerzen behandeln lassen müssen. Seit dem er verletzt wurde, konnte er die Leistung nicht voll auf höchstem Level einsetzen, denn durch die Verletzungsschmerzen wird er abgelenkt. Dadurch konnte er nicht auf das Spiel fokussieren.

Dadurch hat sich das Vertrauen, sowie seine Selbstsicherheit geschwächt. Wobei er aufgrund Rückenstiche nicht mehr so beweglich war, auch mit den Aufschlägen war es nicht mehr so, wie er es kann. Darum ist es schwer auf den Spielaufbau zu fokussieren. Der Plan vorhin war nicht so, wie es kommen sollte und was wir vorhin besprochen haben. Es ist anders gekommen. (Ergebnis: Mario Kargl (AUT) – Mikael Laurent (Frau) 6(4):7, 6:3, 6:0)


Georg:
Eine Frage zum zweiten Spieler, Erlbacher (Daniel), der gegen die Engländer (Lewis Fletcher) gespielt hat. Da hast Du ihn auch beobachtet können?
Roland:
Ja, er hat auf dem nebenstehenden Court gespielt und ich habe gleichzeitig beiden Spieler abwechselnd zugeschaut.

Georg:
Hat es gepasst?
Roland:
Ja.

Georg:
Haben die beiden "Österreicher und die Engländer" gut gespielt?
Roland:
Ja.

Georg:
Wie schaut es mit dem Ergebnis aus?
Roland:
Beim ersten Satz hat er 3:6 verloren, eigentlich ist das eine sehr knappe Entscheidung. Es war für ihn schwierig mit diesen Bedingungen gegen ihn zu spielen. Er hat sich lang mit drei Sätzen und mit der Hitze herumschlagen müssen. Mit der Tagesverfassung hat es auch zu tun und die Qualität der Gegner spielt auch mit. Somit hat er knapp in drei Sätzen gegen ihn verloren.

Im zweiten Satz hat er sehr gut gespielt (6:4) und anschließend hat es danach auch Kraft gekosten. Vom Platz her, waren alle Gegner, Lewis Fletcher, präsent und stark. (Ergebnis: D.Erlbacher - L.Fletcher (GBR) 3:6, 6:4, 2:6)


Georg:
Was ist deine Aussicht. Denn es gibt im Doppel ja noch Spiele?
Roland:
Im Doppel sind wir auf der Weltrangliste als Nummer 3 gesetzt. Von der Aussicht her sind sie eigentlich sehr gute Spieler, die sich nach vorne spielen können. Wir werden sehen, ob sie schon morgen spielen.

Jetzt werden wir nach Hause fahren (Hotel), geben den Spielern eine Massage und gehen ´was gutes Essen, anschließend bereiten wir uns gut vor. Das ist das einzige, was wir im Moment machen können.

Wir werden wegen dem Tennisspiel schauen, uns neu einzustellen und die Motivation anzutreiben. Denn es kommt alles vom Kopf her, sich nach vorne zu treiben.

Georg:
Danke!
(Georg)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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