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Interview mit Mr Cooper (CEO, ICSD)

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Mark Cooper aus Großbritannien, CEO (Geschäftsführer), International Committee for Deaf Sports (ICSD)
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1.
Ich freue mich sehr! Ich freue mich wirklich sehr, denn erst vor 10 Monaten war es so kurzfristig, dass es unmöglich sei, für die Deaflympics zu organisieren. Kürzer als zumindest ein Jahr, das wäre unmöglich! Aber siehe hier, das hat trotz allem doch geklappt! Das hat zum guten Schluss gekommen!

In Tapei war das letzte Deaflympics (2009). Aber hier fanden mehr Sportveranstaltungen statt. Viel mehr und nicht nur auf Athletik beschränkt. Hier in diesem Land in der Stadt Sofia gab es im Angebot mehr Disziplinen des Sportes. Soviel ich zuerst weiß, dass es hier schwierig, nicht einfach ist, hatte das Deaflympics aber trotzdem mehr Sportbereiche. Das hat sich doch positiv herausgestellt! Hierher hat sich so gut abgelaufen, wie ich sehr gehofft hatte. So ich bin damit so glücklich, unbeschreiblich glücklich! Da habe ich auch Hut ab zu einer Menge Personen aus Sofia, Bulgarien, die mich viel unterstützten. Ich habe ihnen viel zu verdanken.


2.
Da müsste ich eben viel nachdenken. Die Zahlen weiß ich selbst nicht. So würde ich im Datenauszug über jeden einzelnen Individualen Athleten recherchieren, herausfinden und dann wissen, wie viele es sind. Es wird aber erst nachher erfolgen. So viel ich weiß, gibt es hier da ein neues Sportsdisziplin Mountbiking. Damals gab es noch nie so was. Diesmal gibt es das erstmals. Das war zuvor in keinem Land wie in diesem. Als das Ursprung war das in Mauritius?. Dann betrachtet man auf der ganzen Welt, indem man versucht, Gehörlosen von Ländern zu Ländern herauszufischen und zur Teilnahme dieses Disziplin zu ermutigen. Getan. Neben größeren Ländern mit ihren bekannteren Flaggen werden auch von kleineren Ländern Gehörlosen zur Teilnahme der Sportevents ermutigt. Wie ich aus der Analyse erkannte, waren hier erstmals neue Gesichter der TeilnehmerInnen wie IranerInnen, bekleidet mit Burka und Kopftuch. Früher war es noch nie. Hier eben erstmals! Das finde ich so gut! Es ist toll, neue Gesichter im Sport (wie aus der Datenanalyse entnommen) zu begegnen.


3.
Was da zu Doping betrifft, wird hier auch Kontrolle und Untersuchung jeder/jedem individualen SportlerInnen durchgeführt. Mit dem Auszug aus dem Labor wird nachgesehen. Wie in der letzten Zeit gab es auch keine Fälle der Doping – zeigt das Ergebnis, worauf ich inzwischen abwartete, dass Dopingtest doch negativ war, was gut so war. Erfreulicherweise dürften die saubere Sportler, wenn qualifiziert, durchkommen. Außerdem waren es mehr als 150 Sportler, die zur Teilnahme an Deaflympics kommen wollten. Sie mussten durch die Kontrolle mit dem Audiogramm, um zu vergewissern, dass kein Betrug vorlag, und zu bestätigen, dass sie wirklich gehörlos sind. Qualifiziert anerkannt dürfen sie dann weiterkommen. Es waren mindestens 150! Sie waren alle die Gehörlosen.

Erst nach der Überprüfung mit einem Auszug von der Audiologie kann man die Gehörlosigkeit bestätigen und sich dafür qualifiziert sein. Es ist wichtig zu wissen, dass ich als Sportanalytiker durch meine Freunden erfahren konnte mich vergewissern ließ, dass wirklich alle TeilnehmerInnen gehörlos sind. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.


4.
Ich hatte leider keine Gelegenheiten, hier auch mal zuzuschauen. Hierher für diese Deaflympics, das sehr kurzfristig war, stand ich da viel im Fokus auf Analysieren. Leute kamen hierher zusammen, als ich als Analytiker merkte und war ich zudem so happy. Sensationell, denn vier Sportsveranstaltungen in Serie live Channel aufgenommen waren. Früher war es noch nie wie zuvor in Deaflympics live! Damals waren es nur handliche Kamera, die die Events aufnahmen und danach die Ausschnitte bearbeiten ließen. Etwa zwei bis sechs Wochen brauchte man um alle Schnitte zu erledigen, bevor sie veröffentlicht sein waren. Früher war es so, dass Familien ihren Sportlern zum Zuschauen herkamen. Hingegen konnten sie daheim per Fernsehen zuschauen!


5.
Wie ich es schon weiß, findet das Deaflympics regelmäßig – alle vier Jahre satt. Im Jahr 2012 war in Türkei anerkannt oder bewilligt, dass das Deaflympics dort abgehalten wurde. Ein höchster Government betonte, dass das Budget dafür gewährt werden konnte. Nicht nur das. Das Budget war sogar um eine Menge vergrößert. Da kann man erwarten, dass dort das Deaflympics in Schwung angebracht werden konnte. Ich persönlich habe bisher für 2 Jahre für 27 Meisterschaften für das Deaflympic, ja nur innerhalb von 2 Jahren, mit Schweiß hineingearbeitet. Ich startete im Deafsport in Slowakei mit Nationalhymne. Nur einen Tag danach habe ich gestartet. ich habe mich damit emsig beschäftigt. Bisher für 2 Jahren keine Absage! Ich fühlte, ich bin bei der Entwicklung oder Prozeß so weit gut gekommen. Ohne Absage.


5.
Ja, in Zukunft würde ich mich gerne für ID einsetzen. Ich kann mir meinen Beitrag leisten. Da kann ich gehörlosen Athleten gerne unterstützen. Als Analytiker für gehörlose Sportler beobachtete ich hier und fühlte mich mit Gänsehaut beeindruckend. Ich bin ja selber Hörende und wusste früher davon nicht. Ich hatte keine Ahnung. Als ich hierher zum ID kam, war ich tief beeindruckend als Analytiker für Gehörlosen.
(ERSR)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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