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Terence Parkin bei Deaflympics schwer gestürzt

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Die Strecke war unglaublich schwer
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Viele kennen den südafrikaner Terence Parkin als Ausnahmesportler, der sowohl in der hörenden als auch in der gehörlosen Sportwelt erfolgreich ist. In zahlreichen Sportarten stand er bisher auf dem Podest und hat stets ein Lächeln im Gesicht. Doch am 7.ten Wettkampftag der Deaflympics konnte man dieses Lächeln erst sehr spät entdecken.

Denn zum ersten Mal war Mountainbike eine Disziplin bei den Deaflympics. Die Strecke, das war nach einigen Trainingsläufen klar, war außergewöhnlich schwer und streckenweise sogar zu gefährlich: die Sportler mussten absteigen und die Fahrräder schieben. Die etwa 6 km lange Strecke musste vier Mal gefahren werden. In der letzten Runde, als die Kraft und Konzentration bei vielen nachließ, wurde die Schwierigkeit der Strecke erst richtig deutlich. Von den insgesamt 35 Teilnehmern sind 9 ausgeschieden. Terence Parkin, ein sehr erfahrener Athlet, stürzte ebenfalls in der letzten Runde, doch konnte er mit eisernem Willen noch bis ins Ziel fahren. Kurz nach der Ziellinie brach er dann zusammen. Sein Körper zitterte und war überall voller Kratzer und blutverschmiert. Obwohl er direkt im Zielbereich lag und dadurch eine Gefahr für die anderen Sportler darstellte, wurde er vor Ort verarztet. Schließlich wurde er mit einer Trage in einen ehemaligen österreichischen Rettungswagen gebracht.

In Anbetracht der vielen Ausfälle ist es umso erfreulicher, dass die drei österreichischen Mountainbiker gesund im Ziel angekommen sind. Zwei von ihnen sind zwar auch gestürzt und ein Fahrrad ist kaputt gegangen, aber immerhin sind alle Knochen heil geblieben.

Wir durften Terence Parkin nach seinem schlimmen Sturz filmen und konnten am Ende schließlich doch ein Lächeln in seinem Gesicht entdecken. Das Gebärdenwelt-Team wünscht ihm gute Besserung.
(flo)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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