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10. Tag: Letzter Wettbewerbstag "Tischtennis"

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Markus Schöch im Interview
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Georg:
Gerade hast Du (Markus Schoch) gegen die Ukraine fertig gespielt und beim ersten Satz hast Du ihn mit Freude geschlagen, anschließend doch alle drei Sätzen verloren. Bist du mit dem Ergebnis zufrieden?
Markus Schöch (Tischtennis-Spieler):
Ich bin nicht zufrieden, da ich in den 5. Satz hätte kommen können. Mein ukrainischer Gegner hat mich nicht ernst genommen, ich habe aber den taktischen Fehler gemacht, ihn mit meinen Emotionen zu stärken.

Ab dem 2. Satz war er wieder motiviert und insgesamt einfach zu stark für mich. Aber ich habe gekämpft und alles gegeben. Ich habe dagegen gekämpft und gehofft, mich selbst zu motivieren. Ich habe mich selbst geschlagen.

Georg:
Bist Du bei den Deaflympics-Spielen allgemein mit dem Tischtennisergebnis zufrieden?
Markus:
Ich muss eines sagen, dass ich bis jetzt meine alte und richtige Form nicht wieder gefunden habe, die ich in der Meisterschaft spiele. Ich bin ein Rückhandspieler und dadurch sehr von meinem Rückhandbelag abhängig, der aber (wie ich) mit der Feuchtigkeit Probleme hatte.

Hier ist auch der Tischtennisbelag anders und ich konnte dies beim Spiel nicht leicht einschätzen. Zugeben muss ich auch, dass ich nervös war und zu viel Respekt gegenüber dem Gegner gehabt habe.

Georg:
Gibt es bei eurem Team ein gutes Klima, auch das Verhältnis zwischen Jung und Alt ist gut?
Markus:
Wir haben miteinander sehr viel Spaß gehabt und der Trainer hat natürlich auch schauen müssen, dass jeder von uns seine Arbeit macht; dass man neben dem Spiel auch noch trainieren muss.

Er hat uns viele Motivationsschübe schenken können. Noch eines: in der Vorbereitungsphase haben Gerhard Martinetz und unser Trainer allesamt die Organisation gut durchgeführt.
(Georg)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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