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10. Tag: Bernhard Brunnbauer "Rückblick"

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Georg:
Wir sind hier, wobei heute der letzte österreichische Spieler, Markus Schoch gegen den Ukraine mit einer 1:3 Niederlage gespielt hat. Er war zum letzten Mal auf der Tribüne und du hast dir das Spiel angesehen.

Wie hast Du dich gefühlt, als sich der Markus Schoch als letzter österreichische Spieler von der Bühne von den Deaflympics-Spiele verabschiedet hat.
Bernhard Brunnbauer (Sportdirektor):
Bei der Ankunft dachte ich mir, dass heute der vorletzte Tag des Deaflympics-Spiels ist und ebenfalls der letzte Wettkampfspieltag für Österreich stattfindet.

Ich habe mir das letzte Spiel angeschaut, mit dem alles für uns zu Ende geht. Im Anschluss habe ich kurz an einen Rückblick gedacht und das österreichische Team verkaufte sich beim Tischtennis gut. Ich bin damit zufrieden.

Georg:
Es geht mit allem zu Ende und blicke kurz zurück, wie es für dich von Anfang bis zum Schluss gelaufen ist. War für dich im gesamten Wettbewerb alles positiv und was möchtest du noch dazu sagen?
Bernhard:
Vom Gefühl her ist alles seit der Ankunft bis heute im Team alles gut verlaufen und es hat keine Probleme gegeben. Alles ist reibungslos gut verlaufen.

Auf dem Zettel sehe ich, dass wir beim Badminton kein Glück gehabt haben, wie ich es mir erwartet habe. Da bei vielen Verletzungen und bei einer die Grippe aufgetreten sind. Doch haben sie das Maximale gegeben.

Beim Beachvolleyball schaffte Österreich im Gruppenspiel den Aufstieg und erwischte gegen Russland das Endspiel. Gegen diese haben sie knapp verloren und der Respekt geht ans Beachvolleyballteam.

Beim Bowling erreichten sie von ca. 150 Teilnehmern das obere Viertel der Platzierung, der Respekt geht auch an sie.

Die Platzierung bei Orientierungslauf fällt schwach aus aber mit positiver Sicht kann man in Österreich das Limit der Zeiten besser einschätzen, sodass irgendjemand unter diesem Limit laufen soll.

Veronika Jank hat beim Schwimmen ihr Können voll eingesetzt und steht unter dem mittleren Ranking. Mit Mühe versuchte sie gegen die Konkurrenten mitzuhalten und zweimal schaffte sie es, die österreichischen Rekorde zu brechen.

Beim Wrestling habe ich nicht mit einer Medaille gerechnet, doch dort holte der Österreicher nach 24 jähriger Durststrecke die Bronze-Medaille und verdient einen der größten Respekte.

Nach meinem Gefühl her, waren alle beim Tennis dem größten Druck ausgesetzt, denn alle haben vom Tennis eine Medaille erwartet. Gegen die starken Franzosen war es für uns eine Sackgasse, denn sie haben unser Team weggefegt. Wirklich froh darüber war ich, dass sie die Bronze-Medaille erobert haben.

Beim Tischtennis sehe ich beim Nachwuchs Zukunftshoffnung, denn vor einem Jahr und in den letzten Spielen vor 4 Jahren haben wir noch kein Team gehabt. Die Nachwuchsspieler der Zukunft haben in der Weltrangliste den 10 Platz von 17 Nationen erreicht. Verdient auch ein Respekt und das ist für unsere Zukunft gut.

Eines möchte ich auch offen sagen, dass ich mich bei meinen Team Sportlern, Trainern, Masseurinnen, Fachwarte und mit meiner Spitzenmitarbeiterin, Barbara Duschet, aufgrund guter Organisation sehr bedanken möchte.

Das Hotel, sowie das Essen waren gut. Mit Verdauung habt keiner Probleme gehabt und derjenige, der die kleine Grippe schnell überstanden hat, ist wohlauf.

Noch etwas: ich möchte mich von Herzen bei Gebärdenwelt bedanken, die mit uns allen "Trainern, Sportler, etc." für die Anderen interviewt und gefilmt haben. Unsere Wertschätzung des Teams ist ohne Gebärdenwelt nicht mehr zu denken, danke!
(Georg)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt

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