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Koller forderte nach ÖFB-Remis in Irland mehr Optimismus

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Es war eine vergebene Chance. Österreichs Fußball-Nationalteam kommt im Kampf um die WM-Teilnahme 2018 in Russland immer mehr in Bedrängnis. Der Rückstand auf die Spitze der Gruppe D beträgt nach dem 1:1 am Sonntag in Irland weiter vier Punkte. In den abschließenden vier Runden helfen nur noch Siege. Dessen ist sich auch Teamchef Marcel Koller bewusst.

Koller erklärte: "Es sind immer weniger Spiele. Man muss irgendwann beginnen zu gewinnen, wenn man dabei sein will." Die nächste Begegnung steigt am 2. September in Wales. Um eine bessere Ausgangsposition brachten sich die Österreicher in der Schlussphase in Dublin durch ein äußerst vermeidbares Gegentor selbst.

Die WM hat Koller noch nicht abgeschrieben: "Es sind noch zwölf Punkte zu vergeben." Der Schweizer forderte von der österreichischen Öffentlichkeit etwas mehr Optimismus ein. "Es geht darum, das Team auch mal zu unterstützen und nicht alles schlecht zu sehen, auch wenn die Situation nicht rosig ist."

Aus bisher vier Spielen gegen die direkten Konkurrenten Serbien, Irland und Wales haben die Österreicher nur zwei Zähler geholt. Für die magere Ausbeute sieht sich Koller mitverantwortlich: "Ich gehöre ja auch zum Team." In Irland habe man aber auch vier Spieler ersetzen müssen, die normalerweise zum Einsatz kommen würden.

Positiv vermerkte Koller das Auftreten der jungen Ersatzleute. Diese hätten "ein hervorragendes Trainingslager gemacht" und sich "voll reingehängt".
(APA)
Foto: APA
Video: APA

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