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Anti-IS-Koalition griff regierungstreue Kräfte in Syrien an

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KEINE MILITÄRISCHE AUSWEITUNG LAUT MATTIS
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Die Luftwaffe der von den USA angeführten internationalen Militärallianz hat am Donnerstag in Syrien einen Konvoi regierungstreuer Kräfte bombardiert. Die Spitze des Konvois sei getroffen worden, sagte ein Vertreter des US-Militärs in Washington.

Der Angriff habe sich nahe der Grenze zu Jordanien ereignet, sagte der Vertreter des US-Militärs weiter. Es sei "nicht sicher", welche Kräfte sich in dem Konvoi befanden, aber es sei eindeutig gewesen, dass diese mit der syrischen Regierung zusammenarbeiteten.

Der Angriff bedeute allerdings keinen Strategiewechsel in Syrien: Weiterhin sei das Ziel der internationalen Militärallianz die Bekämpfung der Extremistenorganisation "Islamischer Staat" (IS). Dies betonte auch Pentagon-Chef Mattis: "Wir weiten unsere Rolle im syrischen Bürgerkrieg nicht aus, aber wir werden unsere Soldaten verteidigen", sagte er in Washington. Die US-Armee werde sich gegen "aggressive Schritte" verteidigen.

Nach Angaben der "Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte" wurden bei dem Angriff acht Menschen getötet und vier Fahrzeuge zerstört.
(APA)
Foto: APA
Video: APA

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