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Deutscher Bundespräsident Steinmeier in Österreich

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Europapolitische Themen im Mittelpunkt
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Hoher Besuch in Österreich: Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier traff am Freitag zu seinem Antrittsbesuch in Wien ein. Begleitet wurde er von seiner Frau Elke Büdenbender. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer empfingen das Paar mit militärischen Ehren. Die Bundeshymnen beider Länder durften natürlich nicht fehlen.

Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen den beiden Präsidenten standen vor allem Europathemen.

Fank-Walter Steinmeier, Bundesprädient Deutschland: "Wir umkreisen das Thema Europa nicht, sondern wir sind beide davon überzeugt, dass dieses Europa nicht nur eine Perspektive sondern DIE Persepektive für unsere beiden Staaten ist."

Alexander Van der Bellen, Bundespräsident Österreich: "Frank Steinmeier und ich haben über verschiedene Fragen von gemeinsamen Interesse gesprochen, hauptsächlich europapolitische Fragen: wie geht es weiter mit der europäischen Einheit, das neue Verhältnis... nicht neue, aber die Entwicklung der Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland, die Entwicklung auf dem Westbalkan, die mit - glaube ich - großer Intensität zu beobachten sein wird und die, wie soll ich sagen, die Achtsamkeit der europäischen Union - glaube ich - deutlich erhöht werden sollte, was die Nicht-Mitglieder der Europäischen Union am Westbalkan betrifft, bis hin zu Fragen unseres Verhältnisses zu den Visegrád-Staaten."

Steinmeier warnte davor, die Flüchtlingsfrage einseitig auf das Thema Außengrenzschutz zu beschränken: "Wir müssen den Flüchtlingen, die zum Mittelmeer kommen, Gründe geben, in ihrer Heimat zu bleiben. Und deshalb greift mir die Antwort: wir müssen da etwas dicht machen und zumachen, immer etwas kurz. Wir müssen vor allem die Frage beantworten: wie bekommen wir das - auch durch europäische Hilfen -hin, Lebensbedingungen, wirtschaftliche Bedingungen dafür zu schaffen, dass Migrationsbewegungen wie wir sie in der jüngsten Vergangenheit festgestellt haben, so nicht mehr zustande kommen. Ich sage nochmal: wer Europa wegdenkt bei der notwendigen Antwort, der springt aus meiner Sicht zu kurz."
(APA)
Foto: APA
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