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Glawischnig-Rücktritt: Strache würdigt Person und kritisiert Grüne

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KOMMENTAR VON FPÖ-OBMANN
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FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat den Rücktritt von Grünen-Chefin Eva Glawischnig zweischneidig kommentiert. Einerseits würdigte er die Parteiobfrau als Person, scharfe Kritik gab es aber an ihrer Partei.

Heinz-Christian Strache, FPÖ-Bundesparteiobmann: "Der Rücktritt ist natürlich zur Kenntnis zu nehmen und ich wünsche ihr für ihren weiteren Lebensweg menschlich, gesundheitlich und auch privat natürlich nur das Beste. Sie wissen alle, wir haben gewiss so manchen Strauß ausgefochten (=sich streiten) und auch mit harten Bandagen gekämpft, das war durchaus da oder dort oftmals, ja vielleicht auch heftig, aber ich sage nie wirklich untergriffig. Und ich sage, sie hat auch selbstverständlich Respekt für ihren jahrelangen Einsatz als Grüne Obfrau verdient."

Inhaltlich würde sich aber auch unter neuem Vorsitz nichts ändern, so Strache: "Es ist auch kein Wunder, dass eine Pratei im Krisenszenario endet, wenn man systemathisch die eigenen Grundsätze über Bord wirft und da sieht man auch am Beispiel Wien besonders deutlich, wo die dortige Obfrau Vassilakou versprochen hat vor der letzten Wiener Gemeinderats- und Landtagswahl zurückzutreten und Konsequenzen aus einem Ergebnis zu ziehen, wenn es nicht entsprechend endet, wie sie es vorweg auch festgestellt hat. Das war dann nicht der Fall, sondern sie hat dann ihr Versprechen zurückgezogen. Ähnliche Entwicklungen jetzt auch am Projekt Heumarkt sichtbar, wo man nicht einmal direkt demoktratische Abstimmungen beziehungsweise eine Basisabstimmung ernst nimmt und dann offensichtlich hier auch dagegen handelt."
(APA)
Foto: APA
Video: APA

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