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Schuldsprüche im Wiener Mafia-Prozess

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ZEHN JAHRE HAFT FÜR HAUPTANGEKLAGTEN
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Nach einem halben Jahr Verhandlungszeit sind im Wiener Mafia-Prozess am späten Donnerstagnachmittag die Urteile ergangen. Alle Angeklagten, die in Wien auf Schutzgeld-Erpressungen spezialisiert gewesen sein sollen, wurden schuldig gesprochen. Der Hauptangeklagte und mutmaßliche Kopf der Bande erhielt zehn Jahre Haft.

Seine fünf mutmaßlichen KomplizInnen wurden unter anderem wegen schwerer Erpressung, Mitgliedschaft einer kriminellen Vereinigung und Körperverletzung zu Haftstrafen von 18 Monaten bis sechs Jahren verurteilt. Die einzig angeklagte Frau fasste zwei Jahre aus, wobei ihr 16 Monate bedingt nachgesehen wurden.

Der Staatsanwalt meldete Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an. Die Urteile sind damit nicht rechtskräftig.
(APA)
Foto: APA
Video: APA

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