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Gerichtsverfahren müssen auch für gehörlose Menschen verständlich sein

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Gesetz zur Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren
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Am 22. Juni wurde im Deutschen Parlament ein besserer Zugang zu gerichtlichen Verfahren in Gebärdensprache beschlossen. Künftig können bei gerichtlichen Verfahren in zivilrechtrechtlichen Angelegenheiten GebärdensprachdolmetscherInnen ohne eigene Kosten eingesetzt werden. Diese Regelungslücke ist nun geschlossen.

Dazu erklärt der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Uwe Schummer: "Menschen mit einer Hörbehinderung haben künftig im gesamten Gerichtsverfahren das Recht auf einen Gebärdensprachdolmetscher oder andere für sie notwendige Kommunikationshilfen. Das betrifft rund 80.000 Gehörlose und etwa 140.000 schwerhörige Menschen in Deutschland, die in Gebärdensprache kommunizieren. Sie müssen künftig nicht mehr die Dolmetschkosten selber tragen. Der Bund wird diese übernehmen und sorgt damit für einen wichtigen Nachteilsausgleich im Justizwesen."


(Quelle: DGB/uwe-schummer.de)
(cg)
Foto: http://uwe-schummer.de
Video: Gebärdenwelt

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