Ein Jahr mehr Zeit zur Erstellung eines ordentlichen Nationalen Aktionsplan Behinderung

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Die Verzögerungen haben viele Ursachen
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Am 6. November 2019 hat der Ministerrat beschlossen, den aktuellen Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020 um ein Jahr zu verlängern.Die Vorarbeiten für den Nationalen Aktionsplan Behinderung (NAP), der dem aktuellen (2012-2020) nachfolgen soll, ist schon länger angelaufen. Doch leider zeigten sich jede Menge Probleme. Weder konnten sich alle Ministerien aufraffen, die notwendigen Vorarbeiten zu starten, noch haben die Bundesländer begonnen, sich in den Prozess qualifiziert einzubringen.

Zusätzlich kam noch dazu, dass die wissenschaftliche Überprüfung des alten Nationalen Aktionsplans Behinderung erst im Oktober 2019 gestartet werden konnte und erste Zwischenergebnisse daher erst für das Frühjahr 2020 zu erwarten sind. Dies führte zur einhelligen Meinung, dass es unbedingt mehr Zeit zur Vorbereitung benötigt, wenn der neue Nationale Aktionsplan Behinderung substantiell werden soll.

„Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, ausreichend Zeit für die partizipative Erstellung zu haben. Daher sind wir sehr froh, dass die Sozialministerin unserer Bitte um Verlängerung des aktuellen Nationalen Aktionsplans nachgekommen ist“, hält Martin Ladstätter von BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben fest und ergänzt: „Nun ist es aber wichtig, dass endlich alle Ministerien beginnen, an dem Plan zu arbeiten.“


Mehr Informationen erhalten Sie mit dem untenstehenden Link von BIZEPS
(pb)
Foto: Bizeps
Video: Gebärdenwelt